12. August 2015, 17:13 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Flüchtlingszahlen werden weiter steigen. Mit dieser zu erwartenden Prognose hat heute in Düsseldorf NRW-Innenminister Ralf Jäger die Stadtspitzen und Sozialdezernentinnen und Sozialdezernenten aus ganz NRW konfrontiert. Dabei räumte er aber auch ein, dass es aufgrund dieser Ausnahmesituation Defizite in den Unterbringungsabläufen gibt.
Für die Stadt Gelsenkirchen waren Oberbürgermeister Frank Baranowski und Sozialdezernentin Karin Welge im Ministerium für Inneres und Kommunales. In der folgenden Diskussion bat der Minister die Vertreter der Städte um Verbesserungsvorschläge aus den Kommunen.
Oberbürgermeister Frank Baranowski und Sozialdezernentin Karin Welge, die sich an der Diskussion beteiligten, erwarten vom Land ein Gesamtkonzept, da es nicht nur um die Erstaufnahme von Flüchtlingen geht, sondern vor allem auch um die Unterbringung im Rahmen der Regelzuweisung.
„Sowohl bei der Versorgung mit Lehrern, bei der Integration der Förderklassen in das Regelschulsystem als auch bei der Betreuung der Flüchtlinge im Rahmen der Integration in die Stadtgesellschaft brauchen die Städte Unterstützung von Land und Bund“, so OB Frank Baranowski.
Die anwesenden Oberbürgermeister/innen, Bürgermeister/innen und Sozialdezernenten/innen machten ihre Erwartung deutlich, dass sich beide staatlichen Ebenen rasch über die Finanzierungsfrage einigen. Karin Welge: „Wir leisten operativ in den Gemeinden extrem viel und gehen an unsere Grenzen. Da kann es doch nicht sein, dass Bund und Land in den Finanzfragen ihren humanitären Aufgaben nicht gerecht werden.“