20. Juli 2015, 16:36 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Überraschend hat die die Bezirksregierung Münster heute die die Stadt Gelsenkirchen gebeten, kurzfristig Unterbringungsmöglichkeiten für 150 Flüchtlinge zu schaffen. Die Stadt Gelsenkirchen hat alle davon betroffenen Dienststellen zusammengerufen, um eine schnelle Lösung zu finden.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Für uns alle ist dies eine besondere Herausforderung. Gemeinsam werden wir in unserer Stadt diesen Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, Unterkunft und Schutz bieten. Um diesen Kraftakt leisten zu können, müssen wir in Gelsenkirchen nun gemeinsam dazu beitragen, dass die Flüchtlinge hier angemessen aufgenommen und betreut werden. Ich rufe alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener dazu auf, diese Herausforderung anzunehmen und sich an der Hilfe für die Flüchtlinge zu beteiligen!“
Die der Stadt Gelsenkirchen zugewiesenen Asylbewerber und Flüchtlinge wurden bisher vorübergehend in Gemeinschaftsunterkünften und in den Notunterkünften für Wohnungslose untergebracht. Derzeit sind diese Unterkünfte belegt und voll ausgelastet. Daher mussten heute schnell neue Kapazitäten geschaffen werden.
Die Flüchtlinge werden zunächst in der ehemaligen Schule an der Mehringstraße 16 untergebracht. Die Ausstattung der Räume übernimmt das Deutsche Rote Kreuz.
Die Stadt Gelsenkirchen wird weiter an ihrem Konzept festhalten, möglichst viele Flüchtlinge dezentral in Mietwohnungen unterzubringen. Dieses System hat sich bisher bewährt. Daneben werden auch in Gelsenkirchen jetzt zwingend neue zusätzliche Standorte benötigt. Die Suche danach wird mit Hochdruck weitergeführt. Kurzfristig werden möglicherweise auch unkonventionelle Lösungen notwendig werden.