06. Mai 2015, 10:53 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 06. Mai 2015, 10:53 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Ab Dienstag, 12. Mai 2015, ist die Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus" mit einer neuen Dauerausstellung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Besucher können die Ausstellung jeweils dienstags bis freitags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr besichtigen.
Die vor genau 21 Jahren eröffnete Dokumentationsstätte erhielt in den letzten zehn Monaten auch mit Hilfe der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen eine neue Ausstellung. Nachdem die Forschung beim Institut für Stadtgeschichte in den vergangenen Jahren natürlich weitergegangen ist und viele neue Erkenntnisse und Forschungsergebnisse erarbeitet wurden, konnte auch die Präsentation der Geschichte des Nationalsozialismus den gewandelten Wahrnehmungsweisen und technischen Möglichkeiten angepasst werden.
An einem authentischen Ort, dem Sitz einer Ortsgruppe der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), stellt die Ausstellung die Bedingungen dar, unter denen die von den Nationalsozialisten propagierte Volksgemeinschaft die rassistische und menschenverachtende Ideologie in die Tat umsetzen konnten - auch in einer Industrieregion, deren Bevölkerung den Nationalsozialismus ursprünglich überwiegend ablehnend begegnete.
In den nunmehr sieben Räumen beschäftigt sich die Ausstellung mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten, deren Machtübernahme, Anspruch und Wirklichkeit der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft, Verfolgung und Widerstand, dem nationalsozialistischen Krieg und der Befreiung sowie schließlich mit der nun schon Jahrzehnte andauernden Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit.
Das Institut für Stadtgeschichte bietet in der Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus" wieder Führungen, Projektbegleitung, Seminare und viele andere Aktivitäten an.
Anfahrt:
Dokumentationsstätte
„Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“
Cranger Straße 323
45891 Gelsenkirchen
ÖPNV-Linien 301, 342, 381, 397 und 398 - Haltestelle „Marktstraße“
Öffnungszeiten
dienstags bis freitags
von 10 Uhr bis 17 Uhr
an Feiertagen und in den Ferien geschlossen.
Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 0209 169-8551 oder per E-Mail an isg@gelsenkirchen.de.
Internet: www.institut-fuer-stadtgeschichte.de