16. September 2010, 14:29 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Stadt Gelsenkirchen weist den Vorschlag des Leiters der Agentur für Arbeit in Gelsenkirchen, Ingo Zielonkowsky, zurück, die Stadt solle die vom Bund beschäftigten Mitarbeiter des Integrationscenters (IAG) übernehmen und so deren Kündigung verhindern. Die Bundesagentur will die Zeitverträge der 46 Mitarbeiter auslaufen lassen und die Stellen neu besetzen. Dies stieß im Sozialausschuss am gestrigen Mittwoch (15. September 2010) auf deutliche Kritik.
Der vom Agenturleiter in diesem Zusammenhang gezogene Vergleich zu anderen Städten, wo der Personalanteil der Kommune höher sei, kann kein erstzunehmender Vorwurf sein. Denn die Stadt Gelsenkirchen beteiligt sich schon jetzt mit mehr als doppelt so vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Integrationscenter als im Jahr 2007 vertraglich vereinbart wurde.
Die Bundesagentur ist aufgerufen, ihren Beitrag in der auf Partnerschaft aufgebauten Vereinbarung auch zu erfüllen. Das heißt, das mittlerweile qualifizierte BA-Personal auch unbefristet zu übernehmen. Denn es wird auf Dauer gebraucht. Daher sieht die Stadt die Agentur für Arbeit in allererster Linie in der Verantwortung, für eine weiterhin kontinuierliche Arbeit im IAG zu sorgen.