LWL-Direktor übergibt Förderbescheid für das Museum im Schloss Horst
Dauerausstellung zeigt "Leben und Arbeiten in der Renaissance"
17. September 2010, 12:12 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Einen Förderbescheid in Höhe von über 370.000 Euro hat LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch an Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski gestern (16.09.2010) im Schloss Horst übergeben. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt damit die im Schloss Horst entstehende Dauerausstellung "Leben und Arbeiten in der Renaissance".
"Langjährige archäologische Grabungen der LWL-Archäologen bestätigen die Einzigartigkeit des Baudenkmals und bestimmen die künftige thematische Ausrichtung des Museums: Es soll die Arbeits- und Lebenswelt der Renaissance und gleichzeitig die Bürgenentwicklung beim Niederadel im Emscherraum dokumentieren", so LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch.
„Schloss Horst in Gelsenkirchen ist das wichtigste Baudenkmal der Renaissance im Ruhrgebiet und darüber hinaus einer der ältesten und bedeutendsten Renaissancebauten Westfalens“, ergänzt Oberbürgermeister Frank Baranowski. „Hier wird ein lebendiges Museum entstehen, in dem man in die Welt der Renaissance eintauchen kann.“
Dem Museum geht es nicht nur darum, originale Exponate zu zeigen, sondern sie sollen in eine Geschichte eingebunden werden. Deshalb gibt es neben Objekten in Vitrinen vor allem Großmodelle, Inszenierungen und audiovisuelle Medien. Die Besucher erfahren etwas über die Arbeiten von Baumeistern, Maurern, Dachdeckern, Schmieden, Zimmerleuten und Steinmetzen auf einer Baustelle des 16. Jahrhunderts. Weitere Themen sind die Ver- und Entsorgung eines Schlosses sowie die Lebensverhältnisse der Handwerker, Pächter und Tagelöhner.
Am Donnerstag, 4. November 2010, wird die Dauerausstellung im Schloss Horst im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres ihre Pforten erstmals öffnen.
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