Mit der Reichsbahn in den Tod
oder: Wie die Opfer in die Vernichtungslager gelangten
23. September 2010, 11:45 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. An den monströsen Verbrechen des Holocaust waren viele Tausend beteiligt und es war ein arbeitsteiliges Mordprojekt. An vorderster Front dieses Großverbrechens stand die Deutsche Reichsbahn, und diese hatte einen Namen – Albert Ganzenmüller, Staatssekretär im Reichsverkehrsministerium von 1942 bis 1945. In seiner Zeit deportierte das deutsche Eisenbahnsystem Millionen Juden in die Vernichtungslager. Ein anderer Verantwortlicher war Paul Salitter, der im Dezember 1941 1.007 Juden aus dem rheinisch-westfälischen Gebiet in den Tod transportierte.
Der Duisburg Privatdozent Dr. L. Joseph Heid wird am Mittwoch, 29. September 2010, um 19.30 Uhr in der Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen einen Vortrag mit dem Titel „Mit der Reichsbahn in den Tod oder: Wie die Opfer in die Vernichtungslager gelangten“ halten.
Der Vortrag setzt sich mit den Umständen, der Durchführung und den Folgen der Deportationen in den Jahren 1938 bis 1945 auseinander und nimmt Opfer wie Täter in den Blick.
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