Vortrag „Werkssiedlungen“ in der bluebox
Von Arbeitersiedlungen zu attraktiven Gartenstädten
24. September 2010, 11:08 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Was prägt städtebaulich das Bild Gelsenkirchens? Keine mittelalterlichen Stadtkerne, keine Fachwerkhäuschen oder großbürgerlichen Gründerzeitfassaden. Sondern bis heute die in Stein ablesbare Geschichte von Kohle und Stahl, die teils immer noch existenten Zechen und Hüttenwerke und vor allem auch die um sie herum entstandenen großflächigen Werkssiedlungen. Gelsenkirchen hat so viele davon wie kaum eine andere Stadt.
Rund 60 solcher Werkssiedlungen sind durch die Industrialisierung bis zum Ersten Weltkrieg in Gelsenkirchen entstanden. Und noch heute machen sie rund ein Zehntel des Wohnungsbestandes der Stadt aus. Längst wurden ihre städtebaulichen Qualitäten entdeckt. Denn auf diese typische Form des Wohnens kann man zu Recht stolz sein. Werkssiedlungen bewahren nicht nur Stadtgeschichte, sondern weisen als attraktive Wohnform gleichzeitig in die Zukunft.
Die Referenten Dr. Lutz Heidemann und Matthias Konegen werfen einen Blick in die Siedlungen, erzählen ihre wechselvolle Geschichte, stellen ihre Gegenwart dar und blicken in die Zukunft. Die Veranstaltung (Eintritt frei) findet statt am:
Donnerstag, 30. September 2010, 18:30 Uhr,
in der bluebox an der Ebertstraße.
Im Rahmen der Reihe „Stadtprofile Gelsenkirchen“ hat die Stadt im September 2010 eine Broschüre zum Thema Werkssiedlungen herausgegeben. Autor ist Dr. Lutz Heidemann, langjähriger stellvertretender Leiter des Stadtplanungsamtes.
Matthias Konegen ist Stadtplaner und seit 2009 Vertreter der Unteren Denkmalbehörde bei der Stadt Gelsenkirchen.
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