InnovationCity Gelsenkirchen_Herten
Einladung zur gemeinsamen Sitzung der Räte der Städte Gelsenkirchen und Herten
21. Oktober 2010, 11:15 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 21. Oktober 2010, 11:15 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Gelsenkirchen_Herten hat es mit seiner Bewerbung bis ins Finale des Wettbewerbs geschafft. Die Profilierung des Städteverbunds als „Energiestadt der Zukunft“, soll durch die erste gemeinsame Ratssitzung erhöht und zugleich die beispielhafte interkommunale Zusammenarbeit unterstrichen werden.
Es folgen neben der gemeinsamen Ratssitzung der Räte aus Gelsenkirchen und Herten, ein großer Aktionstag für alle Interessierten am Donnerstag, 28. Oktober 2010, auf dem Bergwerk Westerholt sowie die abschließende Präsentation der Bewerbung vor dem Initiativkreis am Mittwoch, 3. November 2010.
Bereits im Juni 2010 haben die Räte der Städte Gelsenkirchen und Herten in getrennten Sitzungen einen gemeinsamen Beschluss zur Unterstützung der interkommunale Bewerbung für den Wettbewerb InnovationCity Ruhr verabschiedet.
In einer ersten gemeinsamen Sitzung der beiden Räte wird am
Montag, 25. Oktober 2010, um 17 Uhr,
in der Lukaskirche,
Eppmannsweg 32, Gelsenkirchen
noch einmal symbolisch das wesentliche Alleinstellungsmerkmal der grenzüberschreitenden Bewerbung bekräftigt. Darüber hinaus machen die Stadtverordneten deutlich, dass im Falle eines Sieges die operative Arbeit für InnovationCity Gelsenkirchen_Herten sofort beginnen kann.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.
Unter dem Motto „Wir sprengen Grenzen“ haben sich die beiden Städte Gelsenkirchen_Herten unterstützt durch die RAG Montan Immobilien GmbH zusammengetan, um Modellstadt „InnovationCity Ruhr“ zu werden. Ziel des Wettbewerbs ist die Entwicklung einer Niedrigenergiestadt in den nächsten zehn Jahren, wobei eine CO2-Einsparung von 50 Prozent erreicht werden soll.
Zentraler Baustein für die Entwicklung der InnovationCity Gelsenkirchen_Herten ist die Wiedernutzung der Fläche des ehemaligen Bergwerks Westerholt. Gemeinsam mit der ehemaligen Kokereifläche Hassel liegt sie inmitten des Projektgebietes und wird daher auch als Nukleus der InnovationCity Gelsenkirchen_Herten bezeichnet.
Architektonisch auffallend sollen die Bestandsgebäude auf der Zechenfläche von einem ein Kilometer langen Solarflügel überspannt werden, der bis zur Kokereifläche reicht und eine optische Verbindung der beiden Bereiche schafft.
Der 70 Meter hohe Förderturm soll zu einem Energieturm mit Café und Aussichtsterrasse umgenutzt werden. Hier soll solare Stromerzeugung auf dem Gelände mit Wasserstoffelektrolyse und Wasserstoffspeicherung zusammengeführt werden.
Neben dem wesentlichen Impuls durch die Stadtentwicklungskonzeption und die Entwicklung des Nukleus baut das Bewerbungskonzept auf das aktive Mitwirken der Menschen in der InnovationCity Gelsenkirchen_Herten.
Der Initiativkreis Ruhrgebiet wird den Gewinner des Wettbewerbs am Donnerstag, dem 4. November 2010, im Rahmen einer Pressekonferenz präsentieren.
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