1968 und die Folgen auch in Gelsenkirchen!?
Gesprächrunde am 26. Oktober 2010 mit Akteuren von damals
22. Oktober 2010, 10:51 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 22. Oktober 2010, 10:51 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Der Aufbruch einer neuen Generation, die Notstandsgesetze, der Vietnamkrieg, in Zeiten der Großen Koalition das Fehlen einer starken Opposition im Bundestag, eine rigide Sexualmoral wie auch die Nichtaufarbeitung des Nationalsozialismus führten dazu, dass tausende Studenten in den 1960er Jahren auf die Straße gingen. War das lediglich ein Protest der jungen Studenten? Oder wie weit reichten das Protestdenken und Aufbruchstimmung in die bundesdeutsche Gesellschaft hinein?
Erreichte die „68er Revolution“ auch das Ruhrgebiet und Gelsenkirchen, wer wollte in der Stadt welche Veränderungen, und waren die Jahre um 1968 eine "wilde Zeit"? Gab es in Gelsenkirchen Aktionen und Reaktionen, die sich von denen der studentischen Hochburgen unterschieden? Gab es auch Weiberräte im Ruhrgebiet? Wie organisierten die Frauen sich in Gelsenkirchen? Und was ist geblieben?
Solche Fragen sollen bei einer Gesprächrunde mit Akteuren von damals am Dienstag, 26. Oktober 2010, ab 18 Uhr im Raum 2007 im Bildungszentrum, Ebertstraße 19 näher beleuchtet werden.
Eingeladen sind Hans Frey (damals Jungsozialist), Martin Gernhardt (damals außerparlamentarisch) und Gaby Meyer-Ullrich (damals Demokratische Fraueninitiative). Fragen und moderieren werden Brigitte Schneider (VHS) und Prof. Dr. Stefan Goch (Institut für Stadtgeschichte).
Zu der Veranstaltung laden die ÖAG Arbeit und Leben (DGB/VHS) Gelsenkirchen und das Institut für Stadtgeschichte ein. Die Veranstaltung ist entgeltfrei, um Anmeldung bei der VHS unter der Telefonnummer 169-2549 oder vhs@gelsenkirchen.de. wird gebeten.
Artikeldetails
Kontakt
Quelle