28. Oktober 2010, 14:33 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Novemberreihe des Kommunalen Kino (KoKi) Gelsenkirchen ist „Phantastischen Welten“ gewidmet. Den Auftakt macht am Dienstag, 2. November 2010, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast der Spielfilm „Vertraute Welten“ von Sam Gabarski. Es folgen „Mary & Max“ – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet“ von Adam Elliot am 9./10. November, „Micmacs – uns gehört Paris“ von Jean-Pierre Jeunet am 14./15./17. November sowie „The Road“ von John Hillcoat am 23. November.
Außerdem steht im November auf dem Spielplan „Männer im Wasser“ von Måns Herngren als Autorenfilm am 1. November (18 und 20:30 Uhr) im Schauburg Filmpalast und am 3. November (19:30 Uhr) in der Gesamtschule Ückendorf (KoKi Süd). „Das Leben ist lang“ von Dany Levy läuft als „Neuer Deutscher Film“ am 7. November (12:45 Uhr) und am 8. November (18 und 20:30 Uhr) in der Schauburg.
Zwei „Autorenfilme“ folgen mit „Mahler auf der Couch“ Percy und Felix Adlon am 16. November 2010 und „Mammuth“ von Benoit Delépine und Gustave de Kervern am 21./22. November 2010. Als „Literatur im Film“ zeigt das KoKi am 28./29. November 2010 „The American“. Und zum Abschluss des Monates und zum Weltaidstag zeigt das KoKi „Thema – Das Spiel seines Lebens“ von Stefanie Sycholt am 30. November 2010 in Buer und am 1. Dezember 2010 in Ückendorf.
In „Vertraute Fremde“ (2. November, Buer) nimmt der Comiczeichner Thomas (Pascal Gréggory) nach einem Geschäftstermin versehentlich den falschen Zug und landet in einem kleinen französischen Bergdorf, dem Ort seiner Kindheit. Er schlendert durch die Straßen, trifft einen alten Schulfreund, besucht das Grab der Mutter - und wird auf dem Friedhof ohnmächtig. Als er wieder die Augen öffnet, findet er sich plötzlich als 14-Jähriger (Léo Legrand) mit dem Bewusstsein der Gegenwart in der eigenen Vergangenheit wieder, kurz bevor der Vater unvermittelt die Familie verließ und damit eine Tragödie auslöste. Thomas wittert die einmalige Chance, die Motive für das Verschwinden des Vaters zu ergründen, ja vielleicht sogar den Lauf der Ereignisse zu verändern.
Regisseur Sam Garbarski (IRINA PALM) überträgt Jirô Taniguchis mehrfach prämierte Mangavorlage von Japan nach Frankreich und inszeniert mit einem starken Ensemble (darunter auch Alexandra Maria Lara), einfühlsamen Charakterzeichnungen und großem Gespür für poetische Bilder eine mal heitere, mal ernste Zeitreise, bei der die Hauptfigur ungeahnte Erkenntnisse erlangt.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/innen erhalten Ermäßigungen.
***(MS)28.10.2010/981