InnovationCity Ruhr: Städte-Duo wird weiter Hand in Hand arbeiten
Gelsenkirchen_Herten: Wir werden unsere Ideen weiterverfolgen und Stück für Stück umsetzen!
04. November 2010, 11:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 04. November 2010, 11:14 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Das Städte–Duo Gelsenkirchen_Herten gratuliert der Nachbarstadt Bottrop herzlich zum Sieg beim Wettbewerb zur InnovationCity Ruhr. „Wir freuen uns, dass die Entscheidung auf das nördliche Ruhrgebiet und damit auch auf unserer Region gefallen ist. Als Nachbarstädte rechnen Gelsenkirchen und Herten damit, dass die Strahlkraft des Bottroper Konzepts, das ja viele Parallelen zur eigenen Bewerbung aufweist, sich auch positiv auf die Projekte in Gelsenkirchen_Herten auswirkt.“ Das Städte-Duo bewertet den Bewerbungsprozess und den Einzug in das Finale aber auch als Erfolg: „Die hervorragende Teamarbeit der beiden Städte sowie die Zusammenarbeit mit Politik, Unternehmen und Bürgerschaft haben bereits viel bewegt und sind ein Gewinn für uns. Hier werden wir gemeinsam Hand in Hand weiterarbeiten und Gelsenkirchen_Herten, auch ohne den InnovationCity-Titel, zur Modellstadt für nachhaltige Stadtentwicklung ausbauen“, betonen Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski und Hertens Bürgermeister Dr. Uli Paetzel. Gemeinsam wollen die beiden Stadtspitzen die in den vergangenen Monaten entwickelten Ideen vorantreiben.
Mit einem „Fünf-Punkte-Plan“ stellt sich das Städte-Duo dieser Herausforderung. Den Plan und die nächsten Schritte für die Verwirklichung einer Energiesparstadt der Zukunft werden Oberbürgermeister Frank Baranowski und Bürgermeister Dr. Uli Paetzel in einem Pressegespräch heute erläutern:
Donnerstag, 4. November 2010, 16:30 Uhr,
Projektbüro Gelsenkirchen_Herten,
Egonstraße 4, 45896 Gelsenkirchen.
Frank Baranowski: „Dietrich Bonhoeffer hat gesagt, dass hinter das, was man selbst erarbeitet hat, man nie mehr zurück kann. Und genau so ist es auch bei unserem Wettbewerbsbeitrag. Die konsequenten Ideen zur CO2-Reduzierung und zur Verbesserung der Lebensumwelt werden jetzt nicht in Aktenschränken und Schubladen landen, sondern sind die Arbeitsgrundlage für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung.“
Dass die beiden Städte mit ihrer interkommunalen Bewerbung goldrichtig lagen, hat bereits der Einzug ins InnovationCity-Finale gezeigt, ergänzt Hertens Bürgermeister Dr. Uli Paetzel. „Nun geht es darum, die geplanten und als tragfähig beurteilten Projekte anzugehen.“
Bereits jetzt liegen 50 Absichtserklärungen von Unternehmen aus der Region vor, die den Masterplan unterstützen wollen. Städtebaulich wird Gelsenkirchen_Herten vorrangig die Entwicklung der Bergwerksfläche und den Ausbau der „Allee des Wandels“ vorantreiben. Technologisch steht die Herausforderung, Solarstadt und Wasserstoffstadt zusammenzubringen, im Mittelpunkt.
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