RUHR.2010-Symposium
„Schloss Horst, das Ruhrgebiet und die europäische Renaissance“
09. November 2010, 11:46 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit einem internationalen Symposium zum Thema „Schloss Horst, das Ruhrgebiet und die europäische Renaissance“ steuert Gelsenkirchen vom 10. bis 13. November 2010 den dritten, abschließenden Beitrag aus dem Schloss Horst zum Programm des Europäischen Kulturhauptstadtjahres 2010 bei – nach dem GAUDIUM im August und der Eröffnung der Dauerausstellung am letzten Wochenende.
Fachleuten und interessierten Laien werden die neuesten Forschungsergebnisse unter regionaler wie europäischer Perspektive vorgestellt und zur Diskussion gestellt.
Das wissenschaftliche Netzwerk ist im europäischen Umfeld eng verflochten. Schirmherrin ist die Internationale Wartburg-Gesellschaft unter Vorsitz von Prof. Dr. G. Ulrich Großmann. Partner sind das Weserrenaissance Museum Schloss Brake (Lemgo), das Museum Zitadelle Jülich, der Lehrstuhl für Burgenkunde der Universität Leiden unter Prof. Hans Janssen, Vertreter von Chateau Gaillard sowie die Nederlandse Kastelenstichting (Wijk bij Duurstede).
Die Referenten kommen aus den Niederlanden und Belgien, aber auch vom Niederrhein, aus Münster, Gelsenkirchen und Lemgo.
Den Auftakt macht am Mittwoch, 10. November 2010, ab 18.30 Uhr, - nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Frank Baranowski – Prof. Dr. Udo Mainzer mit einem Einführungsvortrag zum Thema „Die Ursprünge der Renaissance-Architektur im Rheinland“
Es folgen in den nächsten Tagen Vorträge u.a. zu „Renaissance und Mittelalter – die Kontinuität der Burg im Renaissance-Schloss“, zu „Höfische Architektur und der Niederadel in den Habsburgischen Niederlanden im Zeitalter der Renaissance“, „Dat Hues zor Horst – Forschungserkenntnisse zu den Vorgängerbauten des Renaissanceschlosses“, „Das Vest Recklinghausen im 16. Jahrhundert“, oder „Venedig und Mitteleuropa um 1510“.
Außerdem sind für Samstag, 13. November 2010, Exkursionen ins Rheinische Landesmuseum, Bonn, mit der Ausstellung „Renaissance am Rhein“ und anschließendem Besuch des Museums Zitadelle Jülich vorgesehen.
Vom guten wissenschaftlichen Ruf der fachlichen Arbeit im Schloss zeugt jetzt bereits die große Zahl der Anmeldungen aus Universitäten, Museen, Archiven und Schlössern. Auch Mitglieder des Fördervereins Schloss Horst und andere Privatpersonen werden teilnehmen.
Fachleute wie auch interessierte Laien sind aber weiterhin herzlich willkommen. Nachmeldungen sind noch möglich.
(Informationen im Schlossbüro unter der Rufnummer 0209 / 169 – 6163 und - 6131).
Der Abschluss des Symposiums ist wieder öffentlich: Das Konzert von „Pantagruel“, einer der renommiertesten Renaissancemusikgruppen unserer Zeit. (Freitag, 12. November 2010, 20.00 Uhr – Eintritt 10 € / erm. 8 €).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.schlosshorst.de/
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