19. November 2010, 00:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In der Woche vom 22. bis zum 26. November 2010 werden die Jugendlichen des Fördersystems - Referat Erziehung und Bildung der Stadt Gelsenkirchen – an einer Projektwoche „Comicworkshop“ teilnehmen. Unter Anleitung der Diplom-Grafikerin und Illustratorin Jule Pfeiffer-Spiekermann können die Mädchen und Jungen in der kreativen Auseinandersetzung mit Stresssituationen, wie sie sie tagtäglich in der Schule, in der Familie oder der Freizeit erleben, besseren Zugang zu ihren Gefühlen bekommen und lernen, diese ohne Sprache auszudrücken.
Die Präsentation der Comics findet im Rahmen einer kleinen Ausstellung statt, am
Freitag, 26. November 2010, um 12 Uhr
im Jugendzentrum Tossehof,
Plutostraße 89, 45888 Gelsenkirchen.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung in Wort, Ton und Bild herzlich eingeladen.
Das Comiczeichnen ist bei Kindern sehr beliebt, Comic als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel kann bei Jugendlichen ein sehr wirksames Ventil zur Entlastung in alltäglichen Drucksituationen sein oder als Medium zur Bewältigung des Alltags genutzt werden.
Die Jugendlichen lernen Grundtechniken des Zeichnens und Grundprinzipien des Comics. Jeder Teilnehmer erarbeitet sich eine eigene Comicfigur, die seinem individuellen Zeichenvermögen entspricht. Mit einem eigenen Charakter und seinen Eigenheiten lernen die Teilnehmer, mit ihren Mitteln eine kurze Comic-Geschichte zu erzählen, Spannung aufzubauen und alles zu einem Ende zu bringen.
Das Fördersystem ist ein Kooperationssystem zwischen dem Referat Erziehung und Bildung und dem Schulamt für die Stadt Gelsenkirchen. Fachkräfte aus beiden Bereichen (Jugendhilfe und Schule) unterrichten und fördern Jugendliche mit einem besonderen Erziehungsbedarf, die in allgemeinbildenden Schulen und Förderschulen nicht mehr erreichbar sind. Allgemeinbildender Unterricht, Werkstattunterricht und sozialpädagogische Angebote sollen die Persönlichkeit des Jugendlichen stärken, ihn auf die berufliche Qualifizierung und das Leben in der Erwachsenenwelt vorzubereiten, damit gesellschaftliche Randstellung vermieden wird.