22. November 2010, 11:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit „The American“ von Anton Corbijn zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 28. November, um 12:45 Uhr und am Montag, 29. November, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6, GE-Buer) wieder „Literatur im Film“. Zum „Welt-Aids-Tag“ präsentiert das KoKi „Themba – Das Spiel seines Lebens“ von Stefanie Sycholt am Dienstag, 30. November, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast sowie am 1. Dezember um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190).
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/innen erhalten Ermäßigungen.
Aus Martin Booths Romanvorlage „A Very Private Gentleman“ entwickelte der berühmte holländische Fotograf und Videoclip-Regisseur Anton Corbijn (CONTROL) einen modernen Western im Gewand eines atmosphärisch dichten, brillant fotografierten Thrillers, der die Geschichte eines Einzelgängers auf der Suche nach Erlösung erzählt. Die Filmmusik stammt von Herbert Grönemeyer, mit dem Corbijn seit vielen Jahren befreundet ist und für den er einige Musikvideos gedreht hat. – Jack (George Clooney) ist Amerikaner, Profikiller und ein Meister seines Fachs. Als er jedoch bei einem Job eine unbeteiligte Frau tötet, zieht er sich in die Abgeschiedenheit eines italienischen Bergdorfs zurück und übernimmt einen letzten Auftrag, den Bau einer Spezialwaffe. Während er insgeheim akribisch an der Fertigstellung des Mordinstruments arbeitet, begegnen ihm ein neugieriger Pfarrer, eine undurchsichtige Auftraggeberin und eine schöne Prostituierte - drei Personen, die Jacks Schicksal bestimmen sollen.
In einer Mischung aus Sozialdrama und Sportfilm zeichnet Stefanie Sycholt „Themba – Das Spiel seines Lebens“ das Porträt eines afrikanischen Jungen, der trotz schwerer Schicksalsschläge nicht resigniert und über sein sportliches Talent neuen Lebensmut fasst. „Ein packender, berührender und aufrüttelnder Film, der für das Thema AIDS und damit einhergehend für gesellschaftliche Missstände in Afrika sensibilisiert.“ (SZ) Ausgezeichnet u. a. mit dem „Cinema for Peace Honorary Award“ sowie mit dem „UNICEF Award“ beim „Zanzibar Film Festival“ (beide 2010). – Der 11-jährige Themba (Emmanuel Soqinase), dessen große Leidenschaft das Fußballspielen ist, lebt unter widrigen Bedingungen in einem kleinen südafrikanischen Dorf. Als seine Mutter nach Kapstadt zieht, um dringend benötigtes Geld für die Familie zu verdienen, nimmt er an einem Jugendturnier teil, bei dem er die Visitenkarte des Leiters einer Fußballakademie (Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann) erhält. Kurz darauf holt ihn die harte Realität wieder ein: Er wird vom betrunkenen Freund der Mutter vergewaltigt - und muss erfahren, dass dieser die Mutter mit AIDS infiziert hat. Die Lage scheint hoffnungslos, bis sich Themba an die Visitenkarte erinnert.