23. November 2010, 11:32 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit dem Rollstuhl einen abgesenkten Bordstein bewältigen – (k)ein Problem?! Diese und andere alltäglichen Herausforderungen für behinderte Menschen stellten sich Schüler und Schülerinnen der Gesamtschule Buer-Mitte vergangene Woche anlässlich des Internationalen Tages der Toleranz.
Berührungsängste gegenüber behinderten Menschen abbauen und deren Alltagserfahrungen für die Schulklasse praktisch erlebbar machen – diese Ziele standen für die Veranstalter des Aktionstages im Vordergrund.
Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) und das Projekt „Bündnis gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ (BASA) von Ruhr/init e.V. und der Stadt Gelsenkirchen hatten dazu eine Klasse des 9. Jahrgangs der Gesamtschule eingeladen.
Neben der praktischen Selbsterfahrung mit dem Rollstuhl erfuhren die Schülerinnen und Schüler viele Neuigkeiten. Helga Liebich vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V, selbst Rollstuhlfahrerin, berichtete von ihren alltäglichen Erfahrungen. Dabei ging es keineswegs nur um negative Schilderungen. Sie ist der Meinung, dass ein Leben mit Behinderung keinen Verzicht auf Lebensfreude bedeuten muss.
Das Projekt BASA wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union finanziell gefördert.
Kontakt: Jutta Wollstaedt, Steuerungsstelle Kommunale Beschäftigungsförderung. Telefon: 0209 169-4093, jutta.wollstaedt@gelsenkirchen.de
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