15. Dezember 2010, 11:16 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski hat in der Antwort auf den offenen Brief von Anwohnern der Bergmannsglückstraße zur Entwicklung der seit 2008 brachgefallenen Teile der ehemaligen Zeche Bergmannsglück eine umfassende Bürgerbeteiligung zugesichert. In einem Schreiben hatten Anlieger mehr Transparenz gefordert.
Bereits am 4. November 2010 ist die Bezirksvertretung Gelsenkirchen-Nord mit einer öffentlichen Vorlage über das Vorhaben der Haus Vogelsang GmbH (HVG) an einer vorübergehenden Nutzung von Teilen der Fläche und einer späteren Ansiedlung des gesamten Unternehmens informiert worden. Die Vorlage ist im Internet über das Ratsinfo der Stadt Gelsenkirchen - http://ratsinfo.gelsenkirchen.de - abrufbar). Da die Entwicklung der Fläche aber ebenso die Ansiedlung neuer Unternehmen für den Stadtteil Hassel sehr wichtig sind, wurde das Interesse des Unternehmens von der Stadt Gelsenkirchen positiv aufgenommen.
Im Rahmen der Projektentwicklung ist bis heute zunächst untersucht worden, ob es bereits im Vorfeld erkennbare Ausschlussgründe gibt, die gegen eine Ansiedlung sprechen könnten. Die gutachterlichen Einschätzungen weisen allerdings nicht darauf hin.
Auch während der weiteren Planungsschritte wird die Öffentlichkeit im Rahmen des ab Frühjahr 2011 durchzuführenden Bebauungsplanverfahrens mehrfach beteiligt. Den Auftakt des Verfahrens bildet ein Aufstellungsbeschluss, der nach Vorbefassung der Bezirksvertretung Gelsenkirchen-Nord und des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses am 17. März 2011 im Rat der Stadt beraten werden soll. Im sich anschließenden weiteren Bebauungsplanverfahren sind mehrere Beteiligungsschritte inklusive öffentlicher Bürgeranhörungen und Offenlage vorgesehen; hier können die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen nochmals einbringen.