03. Januar 2011, 10:40 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Bezirksregierung Münster hat jetzt für den Umbau der Kreuzung Ostpreußenstraße, Bergmannstraße und Hofstraße 304.300 Euro bewilligt. Durch den Umbau der Kreuzung in einen Kreisverkehr soll die dort bislang häufiger vorkommenden Unfälle vermieden werden.
Die Kreuzung Ostpreußenstraße/ Bergmannstraße/ Hofstraße befindet sich außerhalb geschlossener Ortschaft. Durch einen Straßenausbau auf Bochumer Stadtgebiet muss mit zusätzlichem Verkehr gerechnet werden. Daher soll die Leistungsfähigkeit und gleichzeitig die Sicherheit der Kreuzung durch den Bau eines Kreisverkehrs erhöht werden.
Die Planung sieht einen kleinen Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 30 Metern vor. Um die Hofstraße an den Kreisverkehr anschließen und gleichzeitig das Rechtsabbiegen in die Ostpreußenstraße ermöglichen zu können, wird hier eine vorzeitige Rechtsabbiegespur gebaut.
Um eine Barrierefreiheit für Fußgänger zu ermöglichen werden die Querungsmöglichkeiten über die Bergmannstraße und die nördliche Ostpreußenstraße mit taktilen Leitelementen ausgestattet. Im Querungsbereich der Fußgänger werden die Bordsteine auf drei Zentimeter abgesenkt. Die Planung wurde mit der Arbeitsgruppe der Gelsenkirchener Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen (AGB) abgestimmt.
Die Mittelinsel des Kreisverkehres soll begrünt werden, wobei eine Bepflanzung mit Bäumen aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht vorgesehen ist. Die Gesamtkosten einschließlich Begrünung und Beleuchtung betragen 431.700 Euro.