14. Januar 2011, 11:21 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. GE. Zum 1. Januar 2011 hat Carsten Müller bei der Stadt Gelsenkirchen die Leitung des Referats Vermessung und Kataster übernommen. Der 44-jährige wechselte von der Stadt Bochum nach Gelsenkirchen. Der Städtische Obervermessungsrat Carsten Müller absolvierte von 1987 bis 1994 ein Geodäsiestudium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität und legte 1997 das 2. Staatsexamen ab.
Carsten Müller ist Dozent an der Technischen Fachhochschule Bochum und dem Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Wuppertal sowie in zahlreichen regionalen und überregionalen Gremien und Arbeitskreisen vertreten.
Das Referat Vermessung und Kataster der Stadt Gelsenkirchen hat im Jahr 2010 das Liegenschaftskataster durch die Einführung des Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystems (ALKIS) vollständig auf eine digitale Führung umgestellt. Die ALKIS-Einführung ist ein bundesweites Projekt. Im Regierungsbezirk Münster war Gelsenkirchen die erste Stadt, die diesen Umstieg bewältigt hat. Das Referat 62 befindet sich damit trotz der enormen personellen Einsparungen der letzten Jahre auf einem hohen technischen Niveau.
Carsten Müller hat es sich zur Aufgabe gemacht dieses Niveau in den nächsten Jahren zu halten, um sowohl die Wahrnehmung der hoheitlichen Aufgaben (Eigentumssicherung in Verbindung mit dem Grundbuch, Grundstücksbewertung, Baulandbereitstellung durch Bodenordnung), wie auch die umfassende Dienstleistungsfunktion für Bürger, Verwaltung und Wirtschaft im Bereich der Geoinformationsbereitstellung (digitale Karten, Luftbilder, 3D-Stadtmodell) gewährleisten zu können.
Carsten Müller: „Dazu ist es auch erforderlich, die hervorragend funktionierende interkommunale Kooperation mit den Städten Bochum, Dortmund, Duisburg und Herne zur Einführung von ALKIS fortzusetzen und auszubauen. Ich habe diese Kooperation bisher von Bochumer Seite verantwortlich begleitet. Die daraus entstandenen Kenntnisse der Gelsenkirchener Verhältnisse im Vermessungs- und Katasterbereich haben mir den Einstieg hier sehr erleichtert.“