21. Januar 2011, 11:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Seit einem Monat thront sie über Horst und erhitzt die Gemüter: die 18 Meter hohe Monumentalskulptur „Herkules“ des Bildhauers Markus Lüpertz. Die kontroversen Reaktionen zeigen eines ganz deutlich: Kunst im öffentlichen Raum kann die Menschen bewegen. Und das hat in Gelsenkirchen eine lange Tradition.
Die neue Folge der städtischen Broschürenreihe „Stadtprofile Gelsenkirchen“ widmet sich – nach Backstein-Expressionismus und Werkssiedlungen - daher nun dem Thema „Kunst im öffentlichen Raum“. Denn Markus Lüpertz befindet sich in Gelsenkirchen in guter Gesellschaft: Yves Klein, Günther Uecker, Norbert Kricke oder George Rickey sind nur einige große Namen der internationalen Kunstwelt, die im Stadtbild Gelsenkirchens ihre Spuren hinterlassen haben.
Eine Auswahl von 23 Objekten im öffentlichen Raum aus unterschiedlichen Perioden stellt die neue Broschüre aus der Feder von Reinhard Hellrung, stellvertretender Leiter des Kunstmuseums Gelsenkirchen, in Bild und kurzem Text vor. Ermöglicht wird die Publikation durch die finanzielle Unterstützung der E.ON Fernwärme GmbH mit Sitz in Gelsenkirchen.
Die Fülle an beschriebenen Objekten macht deutlich: In Gelsenkirchen gibt es eine in Quantität und Qualität ganz erstaunliche Kunstinfrastruktur, die hier oft nicht vermutet wird. Dabei hat die Stadt – darauf weist ein einleitender Text hin – mit ihrer lebendigen Kunstszene in Deutschland immer wieder eine bedeutende Rolle gespielt – und spielt sie noch heute etwa mit einer bundesweit einmaligen Kinetischen Kunstsammlung im Museum.
Zu bekommen ist die Broschüre – wie alle anderen Folgen der „Stadtprofile Gelsenkirchen“ - kostenlos an rund 30 Auslageorten im Stadtgebiet. Zum Beispiel in allen BÜRGERcentern, den Zweigstellen der Stadtbibliothek, Kunstmuseum, Musiktheater im Revier, den beiden Läden der Stadtmarketing GmbH, dem Kulturraum „die flora“, dem CONSOL Theater, aber etwa auch an Hotelrezeptionen. Darüber hinaus sind sie auch in den Besucherzentren der Metropole Ruhr erhältlich, etwa der Zeche Zollverein in Essen oder dem Bergbaumuseum Bochum. Natürlich gibt es die „Stadtprofile Gelsenkirchen“ auch als Download im Internet (www.gelsenkirchen.de).
Die Reihe „Stadtprofile Gelsenkirchen“ ist im September gestartet und stellt pro Folge ein Thema vor, das profilgebend für die Stadt ist. Die Reihe will Sehenswertes, Besonderheiten und Kostbarkeiten in der Stadt präsentieren und die Lust aufs Entdecken wecken.
Im April 2011 wird die vierte Folge der „Stadtprofile Gelsenkirchen“ erscheinen, die sich dann – der Jahreszeit entsprechend - dem Thema „Parks und Stadtgärten“ widmet.