27. Januar 2011, 11:48 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Der Weg zu Amt und Würden war für Frauen im letzten Jahrhundert lang und steinig. Diese Entwicklung thematisiert eine LWL-Wanderausstellung mit dem Titel - „Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten“. Vom 2. bis zum 24. Februar 2011 zeigt die Örtliche Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben (DGB/VHS) in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen die unterschiedlichen Lebenswege von 26 Westfälinnen des 20. Jahrhunderts. Die Historikerin Dr. Julia Paulus wird eine historische Einführung in die Ausstellung geben.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen, am
Montag, 7. Februar 2011, ab 18 Uhr
im Wissenschaftspark Rheinelbe,
Munscheidstraße 14, Gelsenkirchen.
Die vorgestellten Biographien spiegeln einerseits wichtig rechtliche Weichenstellungen wider – wie die Erlaubnis zum Universitätsstudium, das aktive und passive Wahlrecht für Frauen und die 1949 rechtlich fixierte Gleichberechtigung im Grundgesetz – und andererseits die beengenden Mentalitäten und gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, die den Weg von Frauen in Amt und Würden nicht selten beschwerten. So setzte sich zwar im Laufe des letzten Jahrhunderts ein neues Leitbild der gebildeten, gleichberechtigten Frau durch. Gleichzeitig ist die gleichberechtigte Partizipation in Öffentlichkeit und Wirtschaft noch immer ein „Projekt“ der Zukunft.
Um Anmeldung für die historische Führung durch die Ausstellung wird unter der Telefonnummer der VHS 0209 1692508 oder per E-Mail an lila.salon@web.de gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.