31. Januar 2011, 11:25 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Clärenore Stinnes, die Industriellentochter aus dem Ruhrgebiet, umrundete als erste Frau die Erde mit einem Auto. 1927 startete sie zusammen mit zwei Technikern und dem schwedischen Kameramann Carl-Axel Söderström. Von Beginn an wird die wagemutige Weltumrundung von Problemen überschattet: Kriege, Überfälle, Motorschäden, Krankheiten. Schließlich bleibt einzig Kameramann Söderström an der Seite von Clärenore Stinnes übrig. Nach zwei Jahren und 48.000 Kilometern kehren sie zurück mit faszinierenden Filmaufnahmen.
Diese Aufzeichnungen sind die Grundlage des Semi-Dokumentarfilms „Fräulein Stinnes fährt um die Welt“ von Erica von Moeller. Neue Spielfilmpassagen erzählen die Schlüsselszenen der Reise nach.
Der Kulturraum „die flora“ (Florastraße 26, GE-Altstadt) präsentiert den 90-minütigen Film aus dem Jahre 2008 (FSK: frei ab 6 Jahren) am Mittwoch, 09. Februar, um 19:30 Uhr in der Filmreihe „Projektionen“ für einen Eintritt von 3,50 € (3 € für Schüler/-innen, Student/-innen, Auszubildende und Schwerbehinderte nach Vorlage des Ausweises).
Die aktuelle Projektionen-Filmreihe stellt zum 100. Geburtstag des Internationalen Frauentages „Frauen(s)bilder“ im 20. Jh. vor. Nach dem Film über die privilegierte Industriellentochter folgt am 09. März der Film „Winter adé von Helke Misselwitz über Frauen in der DDR in den 1980er Jahren (DDR 1988). Am 13. April informiert ein Vortrags- und Filmabend von Madeleine Bernstorff (Berlin) über das Frauenbild aus den Anfangsjahren des Kinos.
Weitere Informationen unter www.die-flora-gelsenkirchen.de sowie – zum konkreten Film - unter www.fraeulein-stinnes.de.