31. Januar 2011, 11:36 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Den italienischen Spielfilm „I Am Love“ von Luca Guadagnino präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 6. Februar, um 12:45 Uhr und am Montag, 7. Februar, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) sowie am Mittwoch, 9. Februar, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) in seiner Reihe „Autorenfilm“. Im Rahmen des Monatsthemas „Krisengebiete“ zeigt das KoKi am Dienstag, 8. Februar, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg die internationale Produktion „Miral“ von Julian Schnabel.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Luca Guadagninos berührendes, mit eleganten Bildkompositionen ausgestattetes Drama „I Am Love“ um eine reiche Frau, die sich ihres goldenen Käfigs bewusst wird und versucht, diesem zu entfliehen, analysiert präzise die restriktiven Machtstrukturen und Rollenverständnisse innerhalb einer großbürgerlichen Familie. Nominiert für einen „Golden Globe“ 2011 in der Kategorie „Bester nichtenglischsprachiger Film“. — Emma (Tilda Swinton) ist mit dem Erben eines alteingesessenen, überaus erfolgreichen Mailänder Modeunternehmens verheiratet. Sie führt ein luxuriöses, aber letztendlich leidenschaftsloses Leben, das vornehmlich aus Dinnerparties und Familienzusammenkünften besteht. Alles ändert sich, als sie dem attraktiven Koch Antonio (Edoardo Gabbriellini) begegnet. Denn der junge Mann verzaubert Emma schon bald nicht nur durch köstlichen kulinarischen Kreationen.
Inspiriert von Rula Jebraels autobiografisch gefärbtem Roman „Miral – Ein Land. Drei Frauen. Ein gemeinsamer Traum.“ setzte der Regisseur und Maler Julian Schnabel (BASQUIAT; SCHMETTERLING UND TAUCHERGLOCKE) ein vielschichtiges, visuell originelles Drama in Szene, das nicht nur eine bewegende Geschichte rund um das Dar-Al- Tifl-Institut erzählt, sondern auch mehrere Jahrzehnte des Nahost-Konflikts rekapituliert. „Ein beherztes Plädoyer für Humanität und Frieden.“ (SZ) Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Venedig, Toronto, London und Hamburg (alle 2010). — Nach dem tragischen Tod ihrer Mutter findet die junge Palästinenserin Miral (Yolanda El-Karam/Freida Pinto) im Dar-Al-Tifl-Institut, einem Mädchenheim mit angeschlossener Schule, ein neues Zuhause. Unter der Obhut der couragierten Leiterin und Gründerin Hind Husseini (Hiam Abbas), die großen Wert auf eine gute Ausbildung sowie Erziehung legt und dabei Menschlichkeit und Gewaltfreiheit propagiert, erlebt sie – entgegen vielen Altersgenossinnen – eine wohlbehütete Kindheit. Als Miral erwachsen wird und sich in einen politischen Aktivisten verliebt, droht sie, die gewonnen Ideale aus den Augen zu verlieren. Das will Hind allerdings keinesfalls zulassen.