02. Februar 2011, 10:43 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zur Vorbesichtigung der Ausstellung "In Bewegung – Klaus Staudt. Arbeiten 1990 – 2010“ im Kunstmuseum Gelsenkirchen mit dem Frankfurter Künstler Klaus Staudt sind die Vertreter der Medien herzlich zu einem Pressegespräch mit Ausstellungsbesuch eingeladen. Termin ist
Freitag, 4. Februar 2011, um 11 Uhr
im Kunstmuseum Gelsenkirchen,
Horster Straße 5-7, 45897 Gelsenkirchen.
Zum Gespräch stehen der Künstler Klaus Staudt sowie die Museumsdirektorin Leane Schäfer zur Verfügung.
Die Ausstellung ist vom 6. Februar bis zum 3. April 2011 in den Wechselausstellungsräumen der Alten Villa des Kunstmuseums zu sehen. Sie umfasst rund 60 Arbeiten des renommierten deutschen Künstlers: Objekte, Zeichnungen und Plastiken.
Der in Frankfurt lebende Künstler Klaus Staudt, der 1932 in Otterndorf geboren wurde, gehört seit Jahrzehnten zu den führenden Vertretern der konstruktiv-konkreten Kunst in Deutschland. Mit Konsequenz hat sich Klaus Staudt von Beginn an dieser Kunstrichtung verschrieben. Ein Ergebnis: Seine Werke sind im Grunde einfach zu erblicken, aber keinesfalls einfach auf einen Blick zu erfassen.
Bereits Mitte der 60er Jahre entwickelt Staudt die ersten rasterförmigen Raum-Schatten-Reliefs, die zu seinem Markenzeichen werden sollten. In jener Zeit hatte sich der Student der Gruppierung der »nouvelle tendence« um Almir Mavignier und Gerhard von Graevenitz angeschlossen. Diese internationale Gruppe bot – als eine der wenigen in Europa – der jüngeren Künstlergeneration mit ihrer eher materialorientierten Bildsprache ein Forum.
Als zeitgenössischer Künstler versteht es Klaus Staudt auch in der jüngsten Phase seines Schaffens bei aller Werktreue und unverändertem Repertoire frische Impulse zu setzen. Ausgehend von den geschlossenen Formkörpern und Volumina, die Anfang der 90er Jahren dominierten, kommt er über raumgreifende und freischwingende Skulpturen in den jüngsten Objekten zu einer geradezu tänzerischen Leichtigkeit und Bewegtheit.
Die Ausstellung, die von einem opulenten Katalog begleitet wird, entstand in Kooperation mit dem Kunstverein Mannheim und dem Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt. Das Kunstmuseum Gelsenkirchen ist die mittlere Station dieser Wanderschau.