04. Februar 2011, 10:50 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 04. Februar 2011, 10:50 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Der Geologische Dienst Nordrhein-Westfalen in Krefeld - ein Landesbetrieb im Geschäftsbereich des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW - wird von Februar bis Dezember 2011 in Gelsenkirchen Untersuchungen für die geowissenschaftliche Landesaufnahme durchführen. Diese geologische Bestandsaufnahme des Untergrundes ist Teil landesweiter Untersuchungen. Die gewonnenen Daten werden ausgewertet und in die Fachinformationssysteme Geologische Karte, Hydrogeologische Karte und Rohstoffgeologische Karte eingearbeitet. Sie stehen als Grundlageninformation für zukünftige Planungen zur Verfügung und geben Auskunft über den Aufbau, die Zusammensetzung, die Eigenschaften und das Verhalten des Untergrundes.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geologischen Dienstes NRW sind auch ohne vorherige Anmeldung berechtigt, Grundstücke, Erdaufschlüsse wie Aufgrabungen, Abgrabungen und Steinbrüche zu betreten und Untersuchungsarbeiten vorzunehmen. Sie legitimieren sich bei ihrer Arbeit durch entsprechende Dienstausweise. Im Rahmen der Kartierarbeiten sind kleine Handbohrungen notwendig. In Ausnahmefällen müssen außerdem Sondierbohrungen bis zu 30 Meter Tiefe durchgeführt werden. Wenn Privatgrundstücke für diese Sondierbohrungen in Anspruch genommen werden sollten, werden die Eigentümer rechtzeitig informiert. Dabei wird auf privatwirtschaftliche Belange und die derzeitige Nutzung der Grundstücke Rücksicht genommen. Etwaige durch die Inanspruchnahme entstehende Schäden werden nach den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen ersetzt.
Der Geologische Dienst Nordrhein-Westfalen bittet alle Bürgerinnen und Bürger seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihren Untersuchungen im Dienste der Allgemeinheit zu unterstützen.