18. Februar 2011, 10:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Der Herkules, der seit nun knapp zwei Monaten über Horst thront, ist immer noch in aller Munde. Die 18 Meter hohe Monumentalskulptur von Markus Lüpertz erhitzt nach wie vor die Gemüter. Die kontroversen Reaktionen zeigen eines ganz deutlich: Kunst im öffentlichen Raum kann die Menschen bewegen. Und das hat in Gelsenkirchen eine lange Tradition.
Denn Markus Lüpertz befindet sich in guter Gesellschaft: Yves Klein, Günther Uecker, Norbert Kricke oder George Rickey sind nur einige große Namen der internationalen Kunstwelt, die im Stadtbild Gelsenkirchens ihre Spuren hinterlassen haben.
Referent Reinhard Hellrung, stellvertretender Leiter des Kunstmuseums, gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die ganz beachtliche Tradition von Kunst im öffentlichen Raum in Gelsenkirchen: Vom Bau des Musiktheaters als Epoche machenden Katalysator über Kunst am Bau und IBA-Projekten bis hin zu ganz aktuellen Objekten im Rahmen der Kulturhauptstadt spannt sich dabei der Bogen. Der Vortrag ist kostenlos und findet statt am:
Donnerstag, 24. Februar 2011, 18.30 Uhr,
Kunstmuseum Gelsenkirchen,
Horster Straße 5-7, 45894 Gelsenkirchen.
Im Rahmen der Reihe „Stadtprofile Gelsenkirchen“ hat die Stadt im Januar 2011 eine Broschüre zum Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ herausgegeben, die Reinhard Hellrung verfasst hat. Zu bekommen ist die Broschüre – wie alle anderen Folgen der „Stadtprofile Gelsenkirchen“ - kostenlos an rund 30 Auslageorten im Stadtgebiet. Natürlich gibt es die „Stadtprofile Gelsenkirchen“ auch als Download im Internet (www.gelsenkirchen.de).