07. März 2011, 10:39 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Bildung eröffnet auch im höheren Lebensalter Handlungsspielräume in einer immer komplexer werdenden Welt. Der Erwerb von Wissen und das Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten stellen einen lebenslangen Prozess dar. Menschen jeden Alters werden durch Bildung zu selbstbestimmtem Handeln sowie zu gesellschaftlicher Mitwirkung und Mitbestimmung befähigt.
Die Region Essen/Gelsenkirchen stellt sich der Herausforderung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung - also auch lebenslanges Lernen jedem möglich zu machen - indem Angebote und Zugänge an die Bedürfnisse der älteren Generation angepasst werden.
Die Bildungs- und Freizeitanbieter aus Essen und Gelsenkirchen sind eingeladen, sich in der „Lernregion Essen/Gelsenkirchen für die Generation 50plus“ zusammenzuschließen.
Am Donnerstag, 10. März 2011, findet von 10 bis 16 Uhr eine „Zukunftswerkstatt“ in der Volkshochschule Essen statt. Die „Zukunftswerkstatt“ bietet den Teilnehmern aus dem Kreis der Bildungsanbieter und Seniorenvertreter beider Städte sowohl die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Ideen und Visionen einzubringen als auch Kritik zu äußern. Auf diese Weise soll das Angebot weiterentwickelt und Synergieeffekte genutzt werden.
Unter fachlicher Moderation werden dabei verstärkt die Lernbereiche Interkulturelle Bildung, Gesundheit, Neue Medien, Geselligkeit/Freizeit, Bürgerschaftliches Engagement und Weitergabe beruflicher Erfahrungen in den Blick genommen. Die dabei identifizierten Themen- und Problembereiche werden im weiteren Verlauf des Projektes gemeinsam in Form von „runden Tischen“ vertieft.
Langfristig zielt die Bildungsinitiative „Lernregion Essen/Gelsenkirchen für die Generation 50plus“ auf die Weiterentwicklung der Angebote, die städteübergreifende Nutzung auch durch bisher bildungsferne Seniorinnen und Senioren, sowie der Dokumentation der Ergebnisse im Rahmen eines vernetzten Internetauftritts für Interessierte, Beraterinnen und Berater in entsprechenden Bürgerbüros, Beratungsstellen und Pflegestützpunkten.
Das Projekt wird vom Landesministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter gefördert und in Zusammenarbeit der Städte Essen und Gelsenkirchen sowie dem Seniorennetz der Caritas für die Stadt Gelsenkirchen umgesetzt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.essen.de/Deutsch/Lebenslagen/Senioren/Pflegeatlas/Kultur_Bildung_und_Freizeit.asp und bei den Ansprechpartnern der Städte.
Hinweis an die Redaktion:
Ansprechpartnern sind
Stadt Essen
Ute Zimmermann
ute.zimmermann@sozialamt.essen.de
Tel.: 0201/88-50235
Stadt Gelsenkirchen
Dr. Wilfried Reckert
wilfried.reckert@gelsenkirchen.de
Tel.: 0209/169-3098