16. März 2011, 12:04 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Erstmals ziehen in einer Großstadt beim Kampf gegen resistente Keime alle Krankenhäuser an einem Strang: Mit Hilfe eines Nasenabstrichs bei jedem stationär aufgenommenen Patienten soll künftig eine Übertragung von MRSA mit möglicherweise schlimmen Folgen für Mitpatienten verhindert werden.
Die Geschäftsführer aller Gelsenkirchener Krankenhäuser werden auf Initiative des Referats Gesundheit im Rathaus Buer dazu eine bislang einmalige Vereinbarung über eine einheitliche Eingangsuntersuchung bei allen neu aufgenommenen Patienten unterzeichnen.
Vorbereitet wurde die Initiative der Gelsenkirchener Krankenhäuser im Netzwerk „GEmeinsam gegen MRSA“. Das Netzwerk setzt sich zusammen aus Vertretern aller Gelsenkirchener Krankenhäuser, der Ärztekammer Westfalen-Lippe, der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, der ambulanten und stationären Pflegedienste, der Rettungsdienste und Krankentransportunternehmen sowie des Hygiene-Instituts und des Referats Gesundheit der Stadt Gelsenkirchen.
Zur offiziellen Unterschrift der Vereinbarung aller Gelsenkirchener Krankenhäuser lädt das Referat Gesundheit der Stadt Gelsenkirchen zu einem Pressegespräch ein. Es findet statt am
Donnerstag, 24. März 2011, um 11 Uhr,
im Rathaus Buer, Raum Cottbus,
Goldbergstraße 12, 45894 Gelsenkirchen.
An dem Gespräch nehmen Stadtrat Dr. Manfred Beck, die Geschäftsführer der Gelsenkirchener Krankenhäuser und Vertreter des Netzwerks teil.