24. März 2011, 12:06 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion lädt das Institut für Stadtgeschichte am Mittwoch, 30. März 2011, um 19.30 Uhr in die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen ein.
Der Münsteraner Thomas Köhler beleuchtet die Rolle der Feuerwehr im NS-Staat, die ein bisher wenig beachtetes Forschungsfeld ist. Der Vortrag analysiert in einem ersten Schritt die Aufgabenfelder des Feuerlöschwesens im nationalsozialistischen Staatsapparat mit besonderer Fokussierung des Novemberpogroms 1938 und des Zweiten Weltkrieges. Im zweiten Teil soll die selektive Erinnerungskultur der Institution Feuerwehr an die Zeit zwischen 1933 bis 1945 in der Bundesrepublik dechiffriert werden.