25. März 2011, 13:15 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Nachdem am Vormittag des 8. März 2011 bei Bauarbeiten in der Fahrbahn der Kurt-Schumacher-Straße in Höhe des Arbeitsamtes in Gelsenkirchen-Buer Risse entdeckt worden sind, hat die Stadtverwaltung die Straße zwischen der Cranger Straße und Vinckestraße in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt und nähere Untersuchungen eingeleitet.
Inzwischen konnten die Bodenerkundungen und die Beweissicherung in der öffentlichen Verkehrsfläche abgeschlossen werden . Insgesamt sind 72 Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 1.900 Metern entlang der Risslinie erfolgt. Zusätzlich sind drei Baugrundbohrungen vorgenommen worden. Die Straßenbahntrasse wurde komplett untersucht.
Die gefundenen Bodenauffälligkeiten erstrecken sich auf einen Bereich beidseitig entlang des Risses bis zu zehn Metern.
Der Gutacher empfiehlt zur Sanierung „Injektionsgut“ zum Schließen der lockeren Zonen einzubringen. Die entdeckten Hohlräume müssen verpresst werden. Im Laufe der nächsten Woche wird der Gutachter ein vorläufiges Sanierungskonzept entwickeln, so dass mit der Sanierung nach Abstimmung aller Beteiligten voraussichtlich ab dem 4. April begonnen werden kann. Parallel dazu werden die Auswertungen der umfangreichen Untersuchungen, vor allem auch zur Frage der Schadensursache, fortgesetzt.
Bevor mit den Sanierungsarbeiten der Straßenbahntrasse sowie der Straße begonnen werden kann, muss der Untergrund saniert werden. Dies wird drei bis vier Wochen dauern. Dann folgt die Sanierung der Bahntrasse sowie die Wiederherstellung der Fahrbahndecke (zwei bis drei Wochen).
Eine Verkehrsfreigabe der Kurt-Schumacher-Straße ist somit voraussichtlich erst Ende Mai möglich.