12. April 2011, 11:20 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Gerade vor dem Hintergrund der Atom-Katastrophe in Fukushima und der damit in Deutschland verbundenen Diskussion um „Erneuerbare Energien“ hat die Volkshochschule Gelsenkirchen besonders interessante Kursangebote. Mit der VHS kann am Freitag, 15. April, das Pumpspeicherkraftwerk „Koepchenwerk“ am Hengsteysee in Herdecke besichtigen werden (Kursnummer 3107). Pumpspeicherkraftwerke dienen dazu, die zu bestimmten Tageszeiten auftretenden Leistungsspitzen im Verbrauch auszugleichen. Im „Koepchenwerk“ am Hengsteysee in Herdecke wird in Zeiten mit niedrigem Strombedarf Wasser in ein hochgelegenes Speicherbecken gepumpt, das dann bei erhöhter Netzbelastung wieder abgelassen wird.
Wie Strom aus Wind und Sonne hergestellt wird, wird am Samstag, 9. Juli bei der Besichtigung der Windkraft- und Solaranlage des Bergerhofs in Hattingen gezeigt. (Kursnummer 3109). Der Hof in der Elfringhauser Schweiz, der heute ein Erlebnisbauernhof für die ganze Familie ist, wird seit 1899 von der Familie Reuter bewirtschaftet. 1991 wurde hier die erste Windkraftanlage im Ruhrgebiet aufgestellt, die mittlerweile durch eine zweite Anlage ergänzt wurde.
Wie umweltfreundlicher Strom durch Wasserkraft erzeugt wird, kann man sich bei der Besichtigung des Wasserkraftwerks Raffelberg in Mülheim a. d. Ruhr am Donnerstag, 14. Juli, ansehen. (Kursnummer 3112) In dem Wasserkraftwerk aus den 1920er Jahren arbeiten noch immer die vier Francis-Turbinen aus der Entstehungszeit, die jährlich gut 23 Mio. kW/h Strom erzeugen. Bei einem Rundgang kann man das direkt neben einer Schifffahrtsschleuse gelegene Kraftwerk mit seiner historischen Maschinenausstattung besichtigen.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der VHS unter: 0209 169-2508.