15. April 2011, 10:58 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski will in Gelsenkirchen offensiv mit dem Bildungs- und Teilhabepaket umgehen. Viele berechtigte Familien sind offenbar noch unsicher, wie und wo sie ihre Ansprüche anmelden können.
„Ich bin erstaunt über die bisher eher geringe Nachfrage und habe daher die Fachverwaltung gebeten, mir ein Konzept vorzulegen, wie wir offensiv auf die Anspruchsberechtigten zugehen können. Wir müssen möglichst alle Informationen und Hilfen aus einer Hand anbieten. Hier kann möglicherweise auch eine zentrale Anlaufstelle für Familien der richtige Weg sein“, so Frank Baranowski.
„Bedürftige Kinder und Jugendliche haben einen Rechtsanspruch aufs Mitmachen“, so der Oberbürgermeister weiter. „Ich will, dass sie diesen Anspruch nutzen und so bei Tagesausflügen in der Kindertagesstätte, Hort und Schule, bei Musik, Sport und Spiel in Vereinen und Gruppen dabei sein und auch zusätzliche Bildungsangebote nutzen können.“
Als erste Hilfestellung hat die Stadt Gelsenkirchen im Internet unter www.gelsenkirchen.de die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Außerdem liegen diese Informationen in den BÜRGERcentern der Stadt als Ausdruck bereit.
Das neue Bildungspaket unterstützt Kinder und Jugendliche, deren Eltern leistungsberechtigt nach dem SGB II sind (insbesondere Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld), Sozialhilfe, den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, und soll ihnen so bessere Lebens- und Entwicklungschancen eröffnen.