26. April 2011, 08:49 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. 3D Digital startet das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 1. Mai um 12.45 Uhr und Montag, 2. Mai um 18 und 20.30 Uhr mit „Pina“ von Wim Wenders im Schauburg Filmpalast in den neuen Monat. Danach folgt in der Reihe „Oscar 2011“ der Spielfilm „127 Hours“ am Dienstag, 3. Mai um 18 und 20.30 Uhr im Schauburg Filmpalast und am Mittwoch, 3. Mai um 19.30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf, Bochumer Straße 190.
Der Eintritt für „Pina“ kostet ausnahmsweise 7 €, für „127 Hours“ wie immer normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Regisseur Wim Wenders (DER HIMMEL ÜBER BERLIN; BUENA VISTA SOCIAL CLUB) und Tänzerin/Choreografin Pina Bausch hat in über 20 Jahren ihrer persönlichen Freundschaft die Idee eines gemeinsamen Tanzfilms nie losgelassen. Aber erst mit den neuesten Möglichkeiten der digitalen 3D-Filmtechnik fand Wenders die ästhetischen Ausdrucksmittel, um die emotionale Kraft von Bauschs innovativem Tanztheater auf die Leinwand zu übertragen. Durch die digitale 3D-Technologie wird die Dimension des Raums realistisch gestaltbar, die Dimension, in der Bewegung und Tanz ursächlich stattfinden, und in die das moderne 3DKino die Zuschauer nun auf eine ausgesprochen sinnliche Entdeckungsreise entführt. Eine wunderbare und definitiv mitreißende Hommage an die große, leider viel zu früh verstorbene Künstlerin Pina Bausch (1940- 2009). Offizieller Beitrag zum Wettbewerbsprogramm der Berlinale 2011 (außer Konkurrenz); ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „Besonders wertvoll“.
Basierend auf Aron Ralstons Tatsachenbuch „Im Canyon – Fünf Tage und Nächte bis zur schwersten Entscheidung meines Lebens“ entwirft der britische Regisseur Danny Boyle (SLUMDOG MILLIONÄR) mit „127 Hours“ ein packendes, visuell beeindruckendes psychologisches Drama, das nuanciert die unterschiedlichen Gefühlslagen eines Menschen in einer Extremsituation erforscht und dabei universelle Erkenntnisse vermittelt. Nominiert für sechs „Oscars“, darunter in den Kategorien „Bester Film“, „Bester Hauptdarsteller“ und „Bestes adaptiertes Drehbuch“.
Der Abenteurer und Kletterexperte Aron Ralston (James Franco) unternimmt eine Tour durch das riesige, einsame Gebiet des Canyonlands-Nationalparks von Utah, ohne vorher jemanden informiert zu haben, wo genau er unterwegs sein will. Kurz nach der Begegnung mit zwei Wanderinnen stürzt er bei einer Kletterpartie in eine Felsspalte ab. Aron bleibt zwar nahezu unversehrt, kann sich aber nicht fortbewegen, weil sein rechter Arm zwischen einem schweren Gesteinsbrocken und der Canyonwand eingeklemmt ist – eine scheinbar ausweglose Situation, wie ihm mehr und mehr bewusst wird.