05. Mai 2011, 12:26 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 05. Mai 2011, 12:26 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Nachdem die durch die Stadtverwaltung geplante Belegung des Hauses Steeler Straße 98 mit Flüchtlingen in Rotthausen bei Anwohnern zunächst Sorgen ausgelöst hatte, konnte jetzt in sachlicher Atmosphäre die erste Sitzung des „Runden Tisches“ zum Projekt Steeler Straße 98 in den Räumen des Bürgervereins Rotthausen stattfinden.
Vertreten waren das Ausländer- und Flüchtlingsbüro des evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen, die AWO, Vertreter des Bürgervereins, der ortsansässigen Kirchen, des Präventionsrats, der Parteien, der Interessengemeinschaft Steeler Straße, der Polizei, des Kommunalen Ordnungsdienstes sowie des Referats Soziales.
Das Referat Soziales stellte die erfolgreiche und konfliktfreie Nutzung des Gebäudes Steeler Straße 98 als Flüchtlingsunterkunft in den vergangenen 15 Jahren dar.
Hierbei wurde deutlich, dass die Nutzung des Gebäudes als Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in den Jahren von 1994 bis 2009 auch aus Sicht der Polizei und der Ordnungsbehörde unproblematisch war und nicht zu Störungen in der Nachbarschaft geführt hat.
Das Ausländer- und Flüchtlingsbüro sowie die AWO nutzten die Gelegenheit, ihre umfassende Betreuungsarbeit im Bereich der Flüchtlingshilfe darzustellen, in die auch die neuen Bewohner der Steeler Straße 98 mit einbezogen werden sollen.
Eine sozialverträgliche Belegung des Gebäudes mit maximal 37 Personen erfolgt in enger Absprache mit der AWO. Hier wird mit Familien zusammen gearbeitet, die schon länger in anderen städtischen Gemeinschaftsunterkünften leben. Zudem wird ein Beratungsbüro in der Steeler Straße 98 eingerichtet in dem bedarfsorientierte Sprechstunden angeboten werden. Schon jetzt gibt es einen festen Ansprechpartner als Vertreter des Referats Soziales der bei allen Fragen und Anregungen hinsichtlich der Unterbringung zu Verfügung steht.
Aus Sicht der Stadtverwaltung konnten durch die umfangreiche Aufklärung und Information des Referats Soziales bestehende Sorgen und Ängste der Teilnehmer hinsichtlich der Unterbringung von Flüchtlingen in der Steeler Straße 98 ausgeräumt werden. Das Referat Soziales geht davon aus, dass nun eine vorbehaltlose Aufnahme der Flüchtlinge in Rotthausen erfolgen wird.
Alle Teilnehmer lobten die sachliche und konstruktive Gesprächsrunde und einigten sich auf eine weitere gemeinsame enge Zusammenarbeit am Runden Tisch.