05. Mai 2011, 12:33 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. „Black Swan“, der US-amerikanische Spielfilm über eine ehrgeizige Ballerina, steht in der Reihe „Oscar 2011“ auf dem Spielplan des Kommunalen Kinos (KoKi) Gelsenkirchen. Der Film läuft am Sonntag, 8. Mai, um 12:45 Uhr und am Montag, 9. Mai, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6, GE-Buer) sowie am Mittwoch, 11. Mai, um 19.30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190).
Am Dienstag, 10. Mai, um 18 und 20:30 Uhr zeigt das KoKi in seiner Reihe „Biopics“ im Schauburg Filmpalast den ebenfalls US-amerikanischen Spielfilm „Betty Anne Waters“ von Tony Goldwyn.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
In „Black Swan“ findet Darren Aronofsky (THE WRESTLER) furiose Bild- und Tonkompositionen, wenn er zwischen realistischen und fantastischen Szenen die gebrochene Seelenlandschaft seiner Protagonistin beleuchtet. Ihm gelang ein brillanter, intensiver und atmosphärisch dichter Film über manischen Ehrgeiz, unterdrückte Sexualität und nicht zuletzt über die zweifelhafte Perfektion der Kunst. Ausgezeichnet u. a. mit einem „Oscar“ („Beste Hauptdarstellerin“); nominiert für vier weitere „Oscars“ in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Beste Kamera“ und „Bester Schnitt“. — Für die junge Ballerina Nina (Natalie Portman) erfüllt sich ein Traum: Sie erhält die Hauptrolle in der Neuinterpretation von Tschaikowskys „Schwanensee“ an der New Yorker Ballet Company. Bei den Proben verkörpert sie perfekt den weißen, unschuldigen Schwan, vermag aber Starchoreograf Thomas mit ihrer Darstellung des finsteren Gegenparts nicht zu überzeugen, weil sie Leidenschaft und Sinnlichkeit vermissen lässt. Um Ninas dunkle Seite hervorzulocken, provoziert Thomas zunehmend die verbissen nach Vollkommenheit strebende Tänzerin – und stürzt sie dadurch in einen selbstzerstörerischen Prozess.
„Betty Anne Waters“, die vierte Regiearbeit des auch als Schauspieler bekannten Amerikaners Tony Goldwyn, schildert in einer homogenen, spannenden Mischung aus Familiendrama, Justizthriller und Recherchekrimi die wahre und absolut außergewöhnliche Geschichte der Betty Anne Waters, die knapp 20 Jahre lang aufopferungsvoll und hartnäckig für die Befreiung ihres unschuldig inhaftierten Bruders kämpfte. Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Toronto, Austin, San Diego und Mill Valley (alle 2010). — Anfang der 1980er-Jahre wird der bereits vorbestrafte Kenny Waters (Sam Rockwell) wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Damit ist der Fall für die Justiz erledigt, nicht aber für Betty Anne Waters (Hilary Swank). Die resolute junge Frau aus einfachsten Verhältnissen glaubt felsenfest an die Unschuld ihres Bruders. Sie verspricht Kenny, Jura zu studieren und als Anwältin das Verfahren neu aufzurollen.