10. Mai 2011, 11:50 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Angesichts steigender Energiekosten für Erdöl und Gas nimmt die Bedeutung von Solaranlagen und das mit ihnen verbundene Sparpotenzial stetig zu, denn Solarenergie ist kostenlos. Sehr effizient und technisch nicht kompliziert ist zum Beispiel eine thermische Solaranlage zur Ergänzung der Heizungsanlage. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale in Gelsenkirchen-Buer prüft, ob der Einsatz einer Solaranlage in Ihrem Haus sinnvoll ist, empfiehlt gegebenenfalls Art und Größe der Anlage und gibt Tipps zur optimalen Einbindung in die vorhandene Heizungsanlage. Darüber hinaus können die Kosten einer Solaranlage abgeschätzt und die Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel geklärt werden.
Ein halbstündiges Gespräch mit dem Energieberater Martin Grampp kann am 12.05.2011 unter 0209-169-4178 oder energieberatung@gelsenkirchen.de im Rathaus Buer, Zimmer 481, vereinbart werden. Dank Förderung kostet die Beratung nur 5 Euro.
Neben der Entlastung fürs Konto bringt Solarwärme aufgrund des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes einen weiteren Vorteil mit sich: Das Gesetz schreibt für Neubauten die Nutzung erneuerbarer Wärmequellen vor; Solarwärme kann diese gesetzliche Auflage erfüllen. Denn: mit gut ausgelegten Solaranlagen können heute bis zu zwei Drittel des Bedarfs an Warmwasser und bis zu 25 Prozent der Heizenergie durch Sonnenenergie ersetzt werden. Den Restwärmebedarf deckt ein zweites Heizsystem, das mit der Solaranlage kombiniert wird. Alle gängigen Heizsysteme sind dafür geeignet.
Wenn die Rahmenbedingungen passen, lässt sich eine Solaranlage wirtschaftlich betreiben: Ausgehend von einem 4-Personen-Haushalt liegen die Investitionskosten einer durchschnittlichen Solaranlage zur Warmwasserbereitung bei rund 5.000 Euro und bei rund 9.000 Euro für eine Anlage mit zusätzlicher Heizungsunterstützung abzüglich eines möglichen Förderzuschusses. Verrechnet man diese Kosten mit der Brennstoffersparnis, dann rechnet sich eine solche Anlage nach gut 20 Jahren. Steigen die Brennstoffkosten jährlich um 5 bis 7 Prozent, dann hat sich die Anlage bereits früher selbst finanziert. Das gilt für ältere Häuser ebenso wie für Neubauten.