11. Mai 2011, 09:54 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 11. Mai 2011, 09:54 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski will in Gelsenkirchen noch offensiver mit dem Bildungs- und Teilhabepaket umgehen: „Obwohl rechtlich noch einige Fragen offen sind, werden wir intensiv daran arbeiten, dass alle berechtigten Familien ihre Ansprüche anmelden können und sie auch nutzen.“
Neben der verstärkten Information der Berechtigten hat sich Oberbürgermeister Frank Baranowski für die Einrichtung eines „Familienbüros“ als Anlauf- und Auskunftsstelle ausgesprochen. „Nach meinen Vorstellungen könnte so eine Servicestelle für Familien im neuen Hans-Sachs-Haus entstehen“, so der Oberbürgermeister weiter.
Die bisher eher geringe Nachfrage zeigt, dass noch viel Informationsbedarf besteht. Die Fachverwaltung erarbeitet auf Bitte des Oberbürgermeisters derzeit ein Konzept, mit dem Ziel offensiv auf die Anspruchsberechtigten zugehen zu können.
„Wir müssen möglichst alle Informationen und Hilfen aus einer Hand anbieten. Hier kann eine zentrale Anlaufstelle für Familien der richtige Weg sein“, so Frank Baranowski, der ausdrücklich betont, dass bedürftige Kinder und Jugendliche einen Rechtsanspruch aufs Mitmachen haben.
Oberbürgermeister Baranowski weiter. „Ich will, dass die Kinder und Jugendlichen diesen Anspruch nutzen und so bei Tagesausflügen in der Kindertagesstätte, in Hort und Schule, bei Musik, Sport und Spiel in Vereinen und Gruppen dabei sein und auch zusätzliche Bildungsangebote nutzen können.“
Das neue Bildungspaket unterstützt Kinder und Jugendliche, deren Eltern leistungsberechtigt nach dem SGB II sind (insbesondere Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld), Sozialhilfe, den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, und soll ihnen so bessere Lebens- und Entwicklungschancen eröffnen.