17. Mai 2011, 11:26 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Einen cineastischen Leckerbissen besonderer Art serviert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen in seiner Reihe „Oscar 2011“ mit dem britisch-australischen Spielfilm „The King’s Speech“ – im englischen Original mit deutschen Untertiteln! Der Film geht am Sonntag, 22. Mai, um 12:45 Uhr und am Montag, 23. Mai, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6, Buer) sowie am Mittwoch, 25. Mai, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) über die Leinwand.
Ebenfalls in der Reihe „Oscar 2011“ wird der spanisch-mexikanische Spielfilm „Biutiful“ von Alejandro González Iñárritu am Dienstag, 24. Mai, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast gezeigt.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Tom Hoopers exzellent besetzter Film „The King’s Speech“ über das Schicksal von Albert Frederick Arthur George, der 1936 wider Erwarten britischer König wurde, verbindet humorvolle und bewegende Momente zu einer fesselnden, feinfühligen Mischung aus Charakterstudie und Porträt einer ungewöhnlichen Freundschaft. Das KoKi zeigt den großen „Oscar“-Gewinner (vier Auszeichnungen: „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bester Hauptdarsteller“ und „Bester Nebendarsteller“) in der unbedingt sehenswerten englischsprachigen Originalfassung mit deutschen Untertiteln. — Albert (Colin Firth), der zweite Sohn des britischen Königs George V., leidet seit frühester Jugend an schwerem Stottern. Öffentliche Reden sind für den sensiblen Prinzen eine Qual. Weder Ärzte noch Psychologen konnten ihm bisher helfen. Auf Anraten seiner liebevollen Ehefrau wendet sich Albert schließlich an den exzentrischen australischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush). Dessen forscher Umgangston und unorthodoxe Methoden führen zunächst zu erheblichen Irritationen. Aber dann stellen sich erste Behandlungserfolge ein.
Im Rahmen eines eindringlichen Charakterporträts (überragend: Hauptdarsteller Javier Bardem) entwickelt der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu in „Biutiful“ mit vitaler Bildästhetik ein ebenso schonungsloses wie poetisches und vielschichtiges Drama, das intelligent den existentiellen Themen Liebe, Glaube, Schuld, Vergebung, Hoffnung und Sterblichkeit nachspürt. Nominiert für zwei „Oscars“ in den Kategorien „Bester nichtenglischsprachiger Film“ und „Bester Hauptdarsteller“. — Uxbal (Javier Bardem) lebt getrennt von seiner psychisch gestörten Frau und sorgt allein für die beiden gemeinsamen Kinder Ana und Mateo, die er innig liebt. Geld verdient er durch verschiedene kriminelle Tätigkeiten in Barcelonas düsteren Vierteln: Er vermittelt illegale Arbeitskräfte, beliefert Schwarzmarkthändler und kassiert bei trauernden Hinterbliebenen ab, weil er vermeintlich mit Toten sprechen kann. Uxbal fällt es immer schwerer, die ihn seit Monaten plagenden Schmerzen zu ignorieren. Als sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten, versucht er verzweifelt dafür zu sorgen, dass Ana und Mateo einer besseren Zukunft entgegenblicken.