18. Mai 2011, 11:11 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Im Mai letzten Jahres haben Biologen begonnen, sich ein Bild über das aktuelle Vorkommen von Ringelnattern im Emscherbruch in Gelsenkirchen zu verschaffen.
Dank eines Aufrufes in den Medien und der Meldungen zahlreicher Bürger ging bei den Gutachtern eine Vielzahl von Fundhinweisen ein, die zusammen mit weiteren Auswertungen und mit örtlichen Erhebungen ein gutes Bild der Verbreitungssituation dieser harmlosen bedrohten Schlangenart im Grenzbereich der Städte Gelsenkirchen, Herten und Herne ergeben haben.
Das Ergebnis sind mehr als 50 Fundmeldungen, wobei nach der Auswertung der räumlichen Verbreitung und der Altersstruktur der Tiere von einer stabilen Population ausgegangen werden kann.
Dieses ist ein sehr erfreuliches Ergebnis, zumal es sich um eines der letzten Vorkommen der Art im Ruhrgebiet handelt.
Die Gutachterergebnisse werden am
Donnerstag, 26. Mai 2011, um 14 Uhr
im Vereinsheim der Kleingartenanlage
Im Eichkamp, Kleiweg 98 (Zufahrt von der Münsterstaße), Gelsenkirchen
vorgestellt.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.
Die Überprüfung der Bestandssituation dieser für vielfältige und intakte Feuchtgebiete typischen Schlangenart und die Einschätzung ihrer Entwicklung ermöglichen Rückschlüsse auf Raumqualitäten und Defizite in der Landschaft. Mittel- und langfristig werden die gewonnenen Daten eine Grundlage für die Beobachtung der Entwicklung dieses Raumes (Freiraummonitoring) darstellen.
Die vorliegenden Ergebnisse sind außerdem eine wichtige Grundlage für konkrete Artenschutzmaßnahmen im Emscherbruch.