24. Mai 2011, 14:17 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Alles Neue macht der Mai: Auch eine neue Folge der städtischen Broschürenreihe „Stadtprofile Gelsenkirchen“. Die vierte Ausgabe widmet sich nun – passend zur Jahrszeit – dem Thema „Parklandschaften“.
Wenn es jetzt in der warmen Jahreszeit draußen grünt und blüht, zieht es auch den Städter ins Freie. Parks und Gärten sind grüne Oasen und wichtig für die Lebensqualität in einer Stadt.
Man mag es eigentlich schon gar nicht mehr hören: das wohlmeinende Lob Auswärtiger, dass das Ruhrgebiet viel grüner ist als gedacht. So selbstverständlich ist den Ruhrgebietlern diese für andere oft noch bahnbrechende Erkenntnis.
Die beachtliche Vielfalt an Grün- und Freiflächen ist auch ein markanter Zug im Profil der Stadt Gelsenkirchen, die im Jahr 2009 die Silbermedaille beim Bundeswettbewerb „Entente Florale“ gewann. Immerhin ein Viertel des Stadtgebiets steht unter Landschafts- oder Naturschutz. Und auch in den bebauten Flächen gibt es gerade hier im Herzen des Reviers einen besonderen grünen Akzent: etwa in den alten Arbeitersiedlungen, die vielfach als Gartenstädte angelegt wurden, etwa durch die 43 reviertypischen Schrebergärten.
Zwölf sehr unterschiedliche Parklandschaften aus verschiedenen Epochen stellt Autor Prof. Dr. Stefan Goch vom Institut für Stadtgeschichte in der neu erschienenen Folge 4 der Broschürenreihe „Stadtprofile Gelsenkirchen“ vor: von bäuerlicher Kulturlandschaft über adlige Gartenbaukunst, bürgerliche Stadtparks, Volksgärten bis hin zu renaturierten Industriebrachen. Ermöglicht wird die Publikation durch die finanzielle Unterstützung von GELSENDIENSTE.
Die Broschüre macht deutlich, dass die Grün- und Freiflächenentwicklung nicht erst seit dem Strukturwandel der Stadt forciert wird. Ein großer Teil der planmäßig angelegten Parklandschaften geht auf die frühe Phase der Industrialisierung zurück, wurde der Industrie bereits damals weitsichtig „abgetrotzt“ oder mitunter sogar erst durch sie ermöglicht.
Zu bekommen ist die Broschüre – wie alle anderen Folgen der „Stadtprofile Gelsenkirchen“ - kostenlos an rund 30 Auslageorten im Stadtgebiet. Zum Beispiel in allen BÜRGERcentern, den Zweigstellen der Stadtbibliothek, Kunstmuseum, Musiktheater im Revier, den beiden Läden der Stadtmarketing GmbH, dem Kulturraum „die flora“, dem CONSOL Theater, aber etwa auch an Hotelrezeptionen. Darüber hinaus sind sie auch in den Besucherzentren der Metropole Ruhr erhältlich, etwa der Zeche Zollverein in Essen oder dem Bergbaumuseum Bochum. Natürlich gibt es die „Stadtprofile Gelsenkirchen“ auch als Download im Internet (www.gelsenkirchen.de).
Die Reihe „Stadtprofile Gelsenkirchen“ stellt mehrmals im Jahr Themen vor, die profilgebend für die Stadt sind. Die Reihe will Sehenswertes, Besonderheiten und Kostbarkeiten in der Stadt präsentieren und die Lust aufs Entdecken wecken.
Im September 2011 wird die fünfte Folge der „Stadtprofile Gelsenkirchen“ erscheinen, die sich dem Thema „Architektur der 1950er Jahre“ widmet.