07. Juni 2011, 16:10 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Bildung fängt in der Kita an. Die Bildungsinitiative der Stiftung „Haus der kleinen Forscher" fördert die frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik und leistet damit einen Beitrag zur langfristigen Nachwuchssicherung in den für Deutschland bedeutsamen Natur- und Ingenieurwissenschaften.
Auch in Gelsenkirchen wird jetzt nachhaltig geforscht. Am Mittwoch, 8. Juni 2011, startet in der Zeit von 9 bis 16.30 Uhr die Arbeit des eigenen GeKita-Netzwerks „Kleine Forscher“ im Mehrzweckraum der Kinderbücherei an der Ebertstraße mit der ersten Schulung für Erzieher und Erzieherinnen. Dank der Unterstützung der Stadtbücherei, die ihren Mehrzweckraum zur Verfügung stellt, erlernen die Teilnehmer des Workshops, wie man nachhaltig und praktisch die Philosophie der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ umsetzt und wie sie bereits bei Drei- bis Sechsjährigen die natürliche Begeisterung an naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen fördern können.
Die Netzwerkkoordinatorin Doris Podraza überreicht den Pädagogen eine Kleine-Forscher-Box für die zukünftige Arbeit vor Ort. Die Übergabe der Forscher-Boxen findet um 11 Uhr statt.
Die Fortbildung wird vom ausgebildeten Trainer Dieter Okolowski durchgeführt. Weitere Fortbildungen sind in halbjährigen Abschnitten geplant.
Die Erzieherinnen erwarten dann neue spannende Themen und zur Erweiterung des Ideen-Pools natürlich weitere Experimentierkarten. Das eigene Netzwerk der GeKita betreut zurzeit 21 Tageseinrichtungen für Kinder auf dem des Forschens und freut sich auf weitere interessierte Kitas.
Frühkindliche Entdeckerlust entfalten
„Durch ihre Beobachtungen und Fragen lernen Kinder spielerisch, welche naturwissenschaftlichen Phänomene ihren Alltag bestimmen. Wir freuen uns, dass immer mehr Kitas erkennen, wie wichtig es ist, die Freude am Lernen und Forschen bereits bei den Kleinsten zu fördern“, erklärt Christina Mersch, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.
In Kitas, die einem lokalen Netzwerk der Stiftung angehören, experimentieren die Mädchen und Jungen mit alltäglichen Materialien wie Trinkhalmen, Pipetten, Trichtern, Knete und Luftballons. Beim Experimentieren und beim Sprechen über die beobachteten Phänomene werden Naturwissenschaften und Technik für die Kinder erfahrbar. Daneben erwerben sie auch Sprach-, Lern- und Sozialkompetenzen und können ihre feinmotorischen Fähigkeiten weiterentwickeln.
Medienkontakt:
Doris Podraza, Netzwerkkoordinatorin, Wildenbruchstraße 50, Gelsenkirchen
Tel: 0209-956 80 631, E-Mail: forschermobil@gekita.de
Über die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“
Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ mit Sitz in Berlin gründete sich auf Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, von McKinsey & Company, der Siemens Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung. Die Stiftung fördert bundesweit die Begeisterung drei- bis sechsjähriger Mädchen und Jungen für naturwissenschaftliche und technische Phänomene. Hierzu bildet die Stiftung Erzieherinnen und Erzieher über lokale Netzwerke naturwissenschaftlich und pädagogisch weiter, stellt ihnen Materialien zur Verfügung, die das Experimentieren in der Kita ermöglichen und bietet umfangreiche Hintergrundinformationen und Experimente im Internet (www.haus-der-kleinen-forscher.de). Gefördert wird die bundesweite Ausbreitung der Stiftungsangebote vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Die Initiatoren der Stiftung
Aktive Nachwuchsförderung in allen Lebensphasen ist ein zentrales Ziel der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Dazu gehört zum Beispiel eine strukturierte Doktorandenausbildung, das Programm der Helmholtz-Nachwuchsgruppen oder die Helmholtz-Akademie für Führungskräfte. Die Gemeinschaft betreibt bereits 23 Schülerlabore, die jedes Jahr rund 45.000 Schülerinnen und Schüler nutzen. Mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher" fördert die Helmholtz-Gemeinschaft frühkindliche Bildung im naturwissenschaftlichen Bereich.
Die internationale Unternehmensberatung McKinsey & Company engagiert sich seit 2001 für ein besseres Bildungssystem in Deutschland. Dafür gründete das Unternehmen die Initiative „McKinsey bildet.", deren Arbeitsschwerpunkt seit 2005 die frühkindliche Bildung ist. McKinsey fordert ein Milliardenprogramm für eine bessere Betreuung und Bildung von Kindern im Vorschulalter, mehr Chancengerechtigkeit sowie eine Höherqualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern.
Mit der Unterstützung des „Hauses der kleinen Forscher" möchte die Siemens Stiftung Kindern den spielerischen Zugang zu Phänomenen und Zusammenhängen aus Naturwissenschaft und Technik ermöglichen. Damit setzt sie die Tradition der Siemens AG fort, sich stark im Bereich Bildung zu engagieren und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Benannt nach dem Gründer des Software-Konzerns SAP, ist die Dietmar Hopp Stiftung gGmbH eine der größten Privatstiftungen in Europa. Seit 1995 spendete sie insgesamt fast 200 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke. Im Mittelpunkt der Förderung stehen die Bereiche Medizin, Soziales, Sport und Bildung.