04. Juli 2011, 11:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Fritz Langs legendäres, zeitloses Science-Fiction-Epos aus dem Jahr 1926 kehrt auf die Leinwand zurück – in der nahezu komplett restaurierten und mit Gottfried Huppertz’ Originalmusik vertonten Ursprungsfassung. Diese konnte von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung erstellt werden, nachdem 2008 in Buenos Aires eine fast vollständige Kopie des Films entdeckt wurde. Die Neuentdeckung des bedeutenden, enorm einflussreichen und formal bestechenden Klassikers METROPOLIS ist gerade im Kino ein echtes Erlebnis. Das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen zeigt den Film wegen der Filmlänge (152 Minuten) zu veränderten Spielzeiten, und zwar am Sonntag, 10. Juli, um 12:15 Uhr sowie am Montag, 11. Juli, um 17 und 20 Uhr im Schauburg Filmpalast.
Hoch über der futuristischen Stadt Metropolis herrscht Joh Fredersen (Alfred Abel), während unter der Erde die Arbeiter Sklavendienste leisten. Fredersens Sohn Freder (Gustav Fröhlich) verliebt sich in die Arbeiterführerin Maria (Brigitte Helm) und reagiert entsetzt, als er mit den Lebensbedingungen ihres Umfelds konfrontiert wird. Gleichzeitig erschafft der Erfinder Rotwang (Rudolf Klein-Rogge) einen stählernen Roboter, dem er auf Fredersens Anweisung das Erscheinungsbild von Maria gibt. Die falsche Maria stiftet die Arbeiter zur Revolte an.