06. Juli 2011, 11:01 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Der Aktionstag „GE-meinsam Barrieren
abbauen“ findet am Samstag, 16. Juli 2011, statt.
Vorab lädt die Stadt Gelsenkirchen die Vertreterrinnen und Vertreter der Medien zu einer Pressekonferenz ein am:
Dienstag, 12. Juli 2011 um 11 Uhr
in die Vattmannstr. 2-8, Zimmer 414,
45875 Gelsenkirchen.
Neben Stadträtin Karin Welge wird Harald Seelert als Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft der Gelsenkirchener Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen und stellvertretender Vorsitzender des Beirates für Menschen mit Behinderungen sowie der städtische Behindertenkoordinator, Dieter Walfort, teilnehmen.
Ablauf und Hintergrund des Aktionstages:
Das Jahr 2003, das das „Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen“ war, hat in Gelsenkirchen zur Bildung des Organisationskreises „GE-meinsam Barrieren abbauen“ geführt. Dieser führt am Samstag, 16. Juli 2011, von 10 bis 14 Uhr einen Aktionstag durch. Gemeinsam mit der Stadt Gelsenkirchen und der Arbeitsgemeinschaft der Gelsenkirchener Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen (AGB) wird dieser Aktionstag für und mit Menschen mit Behinderungen gestaltet.
„GE-meinsam Barrieren abbauen“ setzt sich für die Rechte behinderter Menschen ein und ist insbesondere gegen ihre Ausgrenzung. „GE-meinsam Barrieren abbauen“ bedeutet gleichzeitig die Förderung einer seniorenfreundlichen Stadt. Der Organisationskreis hat die Vision einer Stadt, die alle einschließt und keinen behindert, an der alle entsprechend ihren Möglichkeiten teilhaben können. Das entspricht dem Geist der UN-Behindertenrechtskonvention, der alle Vertragsstaaten bindet.
Ziele des Aktionstages sind:
- Selbstbewusstsein betroffener Menschen zu demonstrieren,
- auf die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zum Ausbau einer barrierefreien und generationensolidarischen Stadt aufmerksam zu machen und
- damit deutlich zu machen, dass auch nach dem Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen ein nachhaltiger Gestaltungsprozess fortgeführt werden muss.
Am Aktionstag werden sich im sozialen Bereich tätige Gruppen und Institutionen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Vereine und Selbsthilfegruppen mit Ausstellungen und Informations- und Beratungsständen präsentieren. Das Bühnenprogramm besteht aus sportlichen und kulturellen Darbietungen von Menschen mit und ohne Behinderungen.