07. Juli 2011, 11:12 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Es muss keine zentrale Klimaanlage oder ein Strom fressendes Kleingerät sein, das an heißen Tagen für angenehme Temperaturen in Innenräumen sorgt. Wohlfühltemperaturen lassen sich auch mit preiswerten und umweltschonenden Alternativen erreichen.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hält dazu verschiedene Tipps parat:
- Außen liegende Jalousien, Roll- und Klappläden schützen am Besten gegen Hitze. Auch Laubbäume, Balkone oder Dachüberstände können helfen, die Hitze auszuschließen.
- Auf der Innenseite des Fensters angebrachte Rollos und Vorhänge sind nicht so wirksam wie außen liegende Jalousien. Helle oder Metall beschichtete Außenflächen erhöhen jedoch die Reflektionswirkung.
- Für dauerbestrahlte Südfenster empfiehlt sich ein spezielles Sonnenschutzglas, das aus eingefärbten oder beschichteten Scheiben besteht. Einen ähnlichen Schutz bieten – meist getönte – Reflexionsfolien, die nachträglich von innen auf die Glasflächen aufgebracht werden, aber nur begrenzt haltbar sind.
- An sehr heißen Tagen sollte nur in den kühleren Morgenstunden oder spät abends gelüftet werden. Tagsüber bleiben Fenster und Türen geschlossen.
- Die Wärmeabstrahlung von Elektrogeräten und Lampen ist nicht zu unterschätzen. Diese sollten an heißen Tagen nur gezielt genutzt werden. Auch der Kühlschrank muss nicht zwingend auf der höchsten Stufe laufen. Zum Frischhalten von Lebensmitteln reichen 6 bis 8 Grad Celsius völlig aus.
Weitere Tipps und Informationen gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale am Donnerstag, 14. Juli 2011.
Termine für ein halbstündiges, anbieterunabhängiges Gespräch mit dem Energieberater Martin Grampp können vereinbart werden im:
Rathaus Buer, Zimmer 478
unter 0209 169-4178 oder
energieberatung@gelsenkirchen.de.
Dank Förderung kostet die Beratung nur 5 Euro.