11. Juli 2011, 12:21 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das „Filmjahr international“ bestimmt ab Sonntag das Programm des Kommunalen Kinos (KoKi) Gelsenkirchen. „Der Name der Leute“ läuft am Sonntag, 17. Juli um 12.45 Uhr und am Montag, 18. Juli um 18 und 20.30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6, 45897 GE-Buer) sowie am Mittwoch, 20. Juli um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190).
Ausschließlich am Dienstag, 19. Juli um 18 und 20.30 Uhr zeigt das KoKi im Schauburg Filmpalast „Ohne Limits“.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Geschickt verbindet Regisseur Michel Leclerc in „Der Name der Leute“ witzige und ernste Momente zu einer originellen, klugen Tragikomödie, die im Rahmen einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte ganz unverkrampft den Themen Identität, Integration und Ideale nachspürt. Ausgezeichnet mit zwei Französischen Filmpreisen („César“) in den Kategorien „Beste Hauptdarstellerin“ (Sara Forestier) und „Bestes Originaldrehbuch“.
Die junge, attraktive Bahia (Sara Forestier), Tochter einer französischen Hippiemutter und eines algerischen Vaters, kämpft leidenschaftlich gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und reaktionäres Denken. Dabei setzt sie zuweilen auf eine sehr unkonventionelle Methode: Sie lockt politisch rechts stehende Männer ins Bett, um sie im erotischen Nahkampf ideologisch umzupolen – mit erstaunlichem Erfolg. Das nächste „Opfer“ der temperamentvollen Linksaktivistin soll der biedere Veterinärmediziner Arthur (Jacques Gamblin) werden, der sich jedoch schnell als bekennender Sozialist entpuppt. Überhaupt läuft bei ihm alles anders, denn Bahia entwickelt echte Gefühle für den 20 Jahre älteren Mann – und er für sie. Wenn da nicht die großen Charakterunterschiede wären.
Neil Burgers (THE ILLUSIONIST) Leinwandadaption des Romans „Stoff“ von Alan Glynn ist ein vielschichtiger, spannender und visuell ausgefeilter Thriller, der gleichsam als bissige Satire auf die moderne Leistungsgesellschaft und deren teils maßloses Streben nach Profit und Macht funktioniert. Neben den filmischen und inhaltlichen Qualitäten überzeugen auch die Darsteller, darunter Robert De Niro in der Rolle eines gerissenen Finanzmaklers.
Gequält von einer tiefen Krise, gerät der angehende Autor Eddie Morras (Bradley Cooper) zufällig in Kontakt mit einer neuen Wunderdroge, die die Leistungsfähigkeit des Gehirns um ein Vielfaches steigern soll. Und tatsächlich: Eddie überwindet die Schreibblockade und stellt seinen Debütroman mühelos innerhalb kürzester Zeit fertig. Für den einstigen Verlierer beginnt unter neuer Identität ein Leben auf der Überholspur. Er entwickelt enorm erfolgreiche Geschäftsideen und erwirtschaftet an der Börse ein Vermögen – bis er schmerzlich erfahren muss, dass der rasante Aufstieg gleich mehrere gefährliche Nebenwirkungen mit sich bringt.