11. Juli 2011, 12:25 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 11. Juli 2011, 12:25 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Am Samstag hat die Städtische Tageseinrichtung für Kinder in der Gustavstraße ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Das Fest für Groß und Klein bot vielen Interessierten die Gelegenheit sich miteinander auszutauschen.
Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski blickte in seinem Grußwort auf die bewegte Geschichte des Kindergartens zurück.
1911 als Werkskindergarten der Zeche Bergmannsglück erbaut, sollte der Kindergarten zunächst vorrangig kinderreiche Mütter entlasten. Staatlich geprüfte Lehrkräfte betreuten die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Später - etwa in den 1920er Jahren - bot das Haus auch eine „Haushaltungsschule“ für Töchter der Belegschaftsmitglieder. Arbeiten wie Kochen, Nähen, Waschen und Bügeln sowie die Säuglings- und Krankenpflege wurden ihnen vermittelt. In den 1960er Jahren war das Haus nur noch ein Kindergarten. 1974 übernahm die Stadt Gelsenkirchen die Trägerschaft.
100 Jahre: Viele Bürgerinnen und Bürger haben die Kindertagesstätte besucht. Verschiedene Generationen wurden von ihr geprägt. Der Kindergarten hat dabei deutliche Spuren hinterlassen und gestaltet seinen Stadtteil weiterhin mit.
Heute werden vier Gruppen mit 90 Kindern im Alter von zwei Jahren bis zum Beginn der Schulpflicht betreut. Die konzeptionellen Schwerpunkte liegen in der ganzheitlichen Förderung von Kindern. Märchen, Geschichten und Lieder werden in verschiedenen Sprachen erzählt und gesungen.