12. Juli 2011, 12:58 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Der Organisationskreis „GE-meinsam Barrieren abbauen“ lädt am Samstag, 16. Juli 2011, von 10 bis 14 Uhr mit der Stadt Gelsenkirchen und der Arbeitsgemeinschaft der Gelsenkirchener Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen (AGB) zu einem Aktionstag auf die Hochstraße in Buer ein.
An diesem Tag werden betroffene Menschen Selbstbewusstsein demonstrieren und ihre Wünsche und Forderungen formulieren. Sie werden auf die Notwendigkeit einer barrierefreien und generationensolidarischen Stadt aufmerksam machen und damit verdeutlichen, dass auch nach dem Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen ein nachhaltiger Gestaltungsprozess fortgeführt werden muss.
Bei einem Markt der Möglichkeiten werden sich Institutionen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Vereine und Selbsthilfegruppen mit Ausstellungen und Informations- und Beratungsständen präsentieren und darauf aufmerksam machen, in welcher Form sie schon Beiträge zur Inklusion leisten.
Die Mitglieder der Buerschen Werbegemeinschaft werden sich mit Patenschaften zwischen den anliegenden Geschäften auf der Hochstraße und den in unmittelbarer Nähe aufgestellten Ständen des Marktes der Möglichkeiten beteiligen.
Sportliche und kulturelle Darbietungen von Menschen mit und ohne Behinderungen runden das Programm ab.
Oberbürgermeister Frank Baranowski wird die Veranstaltung um 12 Uhr besuchen und sich vor Ort bei den Teilnehmern und Besuchern informieren.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.
Ansprechpartner vor Ort sind Günter Gajewski von der Arbeitsgemeinschaft der Gelsenkirchener Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen und der städtische Behindertenkoordinator, Dieter Walfort.
Das Jahr 2003, das das „Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen“ war, hat in Gelsenkirchen zur Bildung des Organisationskreises „GE-meinsam Barrieren abbauen“ geführt. GE-meinsam Barrieren abbauen“ setzt sich für die Rechte behinderter Menschen ein und ist insbesondere gegen ihre Ausgrenzung. „GE-meinsam Barrieren abbauen“ bedeutet gleichzeitig die Förderung einer seniorenfreundlichen Stadt. Der Organisationskreis hat die Vision einer Stadt, die alle einschließt und keinen behindert, an der alle entsprechend ihren Möglichkeiten teilhaben können. Das entspricht dem Geist der UN-Behinderten-rechtskonvention, der alle Vertragsstaaten bindet.