18. Juli 2011, 11:41 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das „Filmjahr international“ bestimmt auch die nächsten Vorstellungen des Kommunalen Kinos (KoKi) Gelsenkirchen. „Wasser für die Elefanten“ gibt es am Sonntag, 24. Juli, um 12:45 Uhr und Montag, 25. Juli, 18 und 20.30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6, 45897 GE-Buer) sowie am Mittwoch, 27. Juli um 19.30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190). „Barfuß auf Nacktschnecken“ geht es dann am Dienstag, 26. Juli um 18 und 20.30 Uhr in der Schauburg.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Regisseur Francis Lawrence (I AM LEGEND) hat Sara Gruens populären Roman mit „Wasser für die Elefanten“ in ein opulentes, emotionales und atmosphärisch dichtes Kinoerlebnis verwandelt, das sich ganz bewusst an klassischen Hollywood-Melodramen orientiert. „Eine prominent besetzte, zu Herzen gehende Literaturverfilmung über die Magie und Tragik der Liebe.“ (SZ) Ausgezeichnet von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“.
Die USA 1931. Während der großen Wirtschaftskrise ereilt Jakob (Robert Pattinson) ein schwerer persönlicher Schicksalsschlag, woraufhin er sein Studium zum Tiermediziner vor der letzten Prüfung abbricht und sich einem in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Wanderzirkus anschließt. Nicht nur die unbekannte Welt der Manege fasziniert ihn sofort, sondern vor allem die bezaubernde Kunstreiterin Marlena (Reese Witherspoon). Diese ist allerdings mit dem Zirkusdirektor August (Christoph Waltz) verheiratet, einem ebenso charismatischen wie exzentrischen und unberechenbaren Mann.
In ihrem herrlich verspielten, federleicht inszenierten Sommermärchen „Barfuß auf Nacktschnecken“ über die Annäherung zweier scheinbar grundverschiedener Schwestern feiert die französische Regisseurin Fabienne Berthaud (FRANKIE) die Kraft der Fantasie und kreiert dabei ein wunderbares Plädoyer für die Befreiung aus gesellschaftlichen Zwängen. Ausgezeichnet beim Filmfestival in Cannes 2010 vom internationalen Verband der Filmkunsttheater (C.I.C.A.E.) mit dem „Art Cinema Award“.
Lilly (Ludivine Sagnier), die zusammen mit ihrer Mutter ein idyllisches Landhaus bewohnt, ist ein eigenwilliger Mensch. Sie lebt in einer skurrilen Fantasiewelt, hat eine besondere Beziehung zur Natur und macht meistens das, wozu sie gerade Lust verspürt. Als die Mutter überraschend stirbt, sieht sich Lillys ältere, charakterlich völlig konträre Schwester Clara (Diane Kruger) gezwungen, Paris zu verlassen, um Lilly beizustehen. Clara empfindet die Situation zunächst als heftige Belastung, ehe sie unter Lillys wachsendem Einfluss langsam beginnt, ihre konforme Existenz zu hinterfragen