21. Juli 2011, 11:30 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 21. Juli 2011, 11:30 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Bei der konstituierenden Sitzung des neuen Beirats emscherkunst.2013 ist der Gelsenkirchener Kulturdezernent Dr. Manfred Beck zum Vorsitzenden gewählt worden.
Nachdem das Land Nordrhein-Westalen, die Emschergenossenschaft und der Regionalverband Ruhr sich darauf verständigt hatten, das größte Kunstprojekt der Kulturhauptstadt im öffentlichen Raum fortzusetzen, wurde der Beirat eingerichtet. Mehrere Städte des Ruhrgebiets, einige Düsseldorfer Ministerien und verschiedene Institutionen der Region sind in ihn eingebunden.
Eine der Aufgaben des Beirats wird es sein das Projekt in der regionalen Kunstszene zu verankern. Die Stadt Gelsenkirchen hatte den Kurator der Emscherkunst Prof. Florian Matzner von dieser Notwendigkeit überzeugt.
Manfred Beck erläutert: „Nachdem es gelungen ist, die Kunstvereine der Region einzubinden, was dort federführend vom Gelsenkirchener Kunstvereinsvorsitzenden Ulrich Daduna betrieben wurde und wird, bin ich mir sicher, dass die Verankerung des Projektes in den Anrainerstädten der Emscher weiter gesteigert werden kann.“
Wie der Name emscherkunst.2013 andeutet, wird es bei der Neuauflage des Kulturhauptstadtprojektes einen Ausstellungsschwerpunkt im Jahre 2013 geben. Mittelpunkt wird nicht mehr die Emscherinsel im zentralen Ruhrgebiet sein, sondern die Region zwischen Gelsenkirchen und der Rheinmündung der Emscher. Den Spannungsbogen bis zur nächsten Präsentation werden jährliche Programme aufrecht erhalten. Das „Monument for a Forgotten Future“, der „singende Berg“ der Künstler Olaf Nicolai und Douglas Gordon an der Gelsenkirchener Schleuse bildet einen der Programmpunkte für 2011.
Das Programm und weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.emscherkunst.de.