28. Juli 2011, 12:33 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit dem Abriss der Häuser Poensgenstraße 21-29 durch „Die GWG“ (Genossenschaftliches Wohnen in Gelsenkirchen und Wattenscheid eG) entsteht in Schalke derzeit Raum für neue Ideen. Aus diesem Anlass haben die Wohnungsgenossenschaft und das Stadtteilbüro Anwohnerinnen und Anwohner zu einem Meinungsaustausch eingeladen. In der vergangenen Woche informierten sie gemeinsam über den Abriss der Wohnhäuser und stellten die Pläne für die neue Gestaltung vor. Dabei konnte die Nachbarschaft, Ideen für die Zwischennutzung der Brachfläche einbringen.
Etwa zwanzig interessierte Nachbarinnen und Nachbarn kamen zu dem Termin und sahen sich den bereits deutlich sichtbaren Abriss der Wohnhäuser an. Martin Wissing, „Die GWG“-Geschäftsführer, erklärte den Abriss. Außerdem stellten Mitarbeiter des Referates Stadtplanung vor, wie der Wohnblock zukünftig aussehen wird.
Grundlage für die Gestaltung des Wohnblocks ist das Konzept „gemeinsam grün (er)leben“. Die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) hatte 2009 zu einem Ideenwettbewerb aufgerufen. Dabei wurde „Gemeinsam grün erleben“ zum Siegerentwurf gewählt. Er sieht vor, dass hochwertige Reihenhäuser für Familien mit Kindern gebaut werden. Gleichzeitig wird der Wohnraum barrierefrei gestaltet und Grün- und Gemeinschaftsplätze angelegt. Dadurch sollen Poensgenstraße und Wohnumfeld schöner werden.
Die Umsetzung des Konzeptes ist allerdings nur möglich, wenn die Eigentümerinnen und Eigentümer daran teilhaben. In den jetzt geführten Gesprächen zeigten sie ihre Bereitschaft dazu.
Ein erster Baustein zur Verwirklichung des Konzeptes ist der Abriss der Häuser der GWG, Poensgenstraße 21-29. Auf etwa zwei Dritteln der Fläche möchte die Wohnungsgenossenschaft für die Zeit bis zu einer Neubebauung PKW-Stellplätze errichten. Den Rest der Fläche stellt sie für etwa zwei bis drei Jahre einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung. Dadurch soll eine negative Ausstrahlung der geräumten Fläche auf das Umfeld verhindert und die Fläche sinnvoll genutzt werden.
Die Anwohnerinnen und Anwohner wünschten sich bei dem Gesprächstermin einen grüneren Stadtteil und schlugen Garten- und Pflanzprojekte vor. Sobald aus diesen Ideen konkrete Projekte entstehen, werden „Die GWG“ und das Stadtteilbüro Schalke sich erneut an die Nachbarschaft wenden, um die neue Nutzung der Fläche gemeinsam umzusetzen.
Das Projekt wird im Rahmen des Stadtteilprogramms Schalke durch Mittel der EU, des Bundes und des Landes NRW gefördert.
Für weitere Informationen und Projektvorschläge steht das Stadtteilbüro Schalke, Luitpoldstraße 50, unter 0209/ 40 85 87 66 gerne zur Verfügung.
Hinweis an die Redaktionen: Bilder vom Abriss finden Sie im Internet auf den Seiten http://www.die-gwg.de/