31. August 2011, 10:52 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Stadt Gelsenkirchen (Referat Erziehung und Bildung) führt in den zwei letzten Wochen der Sommerferien Sprachcamps für Grundschulkinder aus Zuwandererfamilien durch. Zum Abschluss präsentieren die Kinder an drei Standorten Eltern, Lehrern und Freunden ihre Ergebnisse. Der zentrale Abschluss mit der Verabschiedung aller 170 teilnehmenden Kinder findet statt am
Samstag, 3. September 2011, 14 bis 16 Uhr,
im Zirkus auf Hof Holz, Braukämperstraße 80, 45899 Gelsenkirchen.
Nachdem die Zirkusshow „Auf der Suche nach Atlantis“ den Zuschauer in eine andere Welt entführt hat, wird Bürgermeisterin Gabriele Preuß gegen 15.30 Uhr allen Kindern und den Eltern aus dem Sprachcamp Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme überreichen.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.
Die jeweils eigenen, kleinen Abschlusspräsentationen der beiden anderen Standorte finden bereits am Freitag, 2. September 2011, statt. Um 14 Uhr ist „der Igel los“ auf dem Ziegenmichelhof und um 16 Uhr führen Kinder im Consol Theater ihre Märchen auf.
Hintergrund:
170 Kinder aus 17 Gelsenkirchener Grundschulen und ihre Eltern profitieren vom Sprachcamp 2011, das von Montag, 22. August, bis Samstag, 3. September 2011, an drei Standorten durchgeführt wird.
Am Consol Theater geht es mit dem Motto „ drunter, drüber, durch - märchenhaft durchs Sprachcamp“. Auf dem Ziegenmichelhof ist wieder „der Igel los“, der sich auf eine abenteuerliche Zeitreise unter anderem durch die Steinzeit und die Ritterzeit begibt. Auf dem Hof Holz suchen die Kinder nach „Atlantis“.
Die jeweilige Rahmenhandlung an den drei Standorten ist unterschiedlich, das Sprachförderkonzept aber gleich. Die Projektarbeit wird kombiniert mit einer täglich zweistündigen systematischen Sprachförderung, die dem Prinzip eines linguistisch fundierten Konzeptes für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) folgt.
Auf diese Weise werden die teilnehmenden Kinder fit für den Schulanfang nach den Sommerferien gemacht.
Grundschulkinder, die am Sprachcamp teilnehmen, erweitern nachgewiesener Maßen ihre Sprachkompetenz. Die gute Balance zwischen Spiel und Spaß einerseits und Anstrengung und Lernen andererseits ist der Garant für unverblümte Begeisterung, unermüdliche Spiellust und ehrgeizigem Lerneifer. Woran sich das festmachen lässt? Ganz einfach: Die Teilnahme ist freiwillig und alle Kinder kommen vom ersten bis zum letzten Tag ins Sprachcamp. Das ist jedes Jahr so, eine Erfahrung, die das Referat Erziehung und Bildung von Beginn an (seit 2004) gemacht hat.
Auch die Eltern sind eingeladen, am Sprachcamp teilzunehmen. Dazu bietet die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) täglich ein zweistündiges Elternbegleitseminar an.